LUCERNE FESTIVAL: Auf Luzerns Plätzen gratis Weltmusik erleben

Lucerne Festival lädt zum dritten Mal im Rahmen des Sommer-Festivals zehn renommierte Musikgruppen aus aller Welt nach Luzern ein und veranstaltet ein Strassenmusikfestival.

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Am letztjährigen Strassenmusikfestival spielte unter anderem das Duo Kravchenko aus Russland. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Am letztjährigen Strassenmusikfestival spielte unter anderem das Duo Kravchenko aus Russland. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

In diesem Jahr wird gemäss Medienmitteilung passend zum Festivalthema «TanzMusik» ein farbenfrohes Musik- und Tanzspektakel unter anderem mit Flamenco, Tango und Tarantella geboten.

Die Gruppen treten täglich Dienstag bis Samstag jeweils zwischen 18 und 22 Uhr an verschiedenen Spielorten in der Altstadt von Luzern auf. An allen diesen Tagen ab 22 Uhr treffen sich die Musiker und Besucher des dann im Sentitreff an der Baselstrasse 21, um dort bis in die Früh weiterzumusizieren. Das Abschlussfest findet am Sonntag um 17 Uhr statt, wo alle Gruppen im Luzerner Saal des KKL Luzern das Festival abrunden. Alle Konzerte sind kostenlos, das Publikum bezahlt die Künstler mit einem selbst bestimmten Beitrag (Hutkollekte).

Tanz und Musik als Einheit
Der Grossteil der Gruppen stammt aus dem Bereich der Weltmusik und hat seine Wurzeln in der jeweiligen Tradition. So sind bei den meisten traditionellen Musikformen Tanz und Musik seit jeher eine Einheit.

Südamerika ist mit zwei Gruppen vertreten: Urbaner Tango aus Argentinien mit «Aureliano Tango Club» und die «Danza de Tirejas» mit einem farbenfrohen Musik- und Tanzspektakel aus dem Hochland von Peru. Drei weitere aussereuropäische Ensembles präsentieren orientalischen Tanz aus dem Osten: das «Music Ensemble of Benares» mit dem Kathak-Tanz aus Indien, «DrevA» singt, spielt und tanzt unkonventionelle Folklore aus den Weiten Russlands und das «Haissam Ensemble» bietet orientalischen Klangzauber aus Tausendundeiner Nacht. Aus Burkina Faso kann man «Fatoumata Djeli Mama Dembélé» mit federndem Afro-Beat erleben. Europas «TanzMusik» erklingt mit Tarantellas aus Italien, eindrücklich gesungen von «Assurd» aus Neapel, «Les Genoux» aus Frankreich geben eine Hommage an den «Bal trad». Auch Flamenco aus Spanien ist zu hören, gespielt und getanzt von der Frauen-Flamenco-Gruppe «Malasangre». Die einheimische Gruppe «Folka» bietet spannende, groovige Klänge aus der Innerschweiz.

scd