Lucerne Festival – für Erdbebenopfer

Das Eröffnungskonzert des Lucerne Festival vom 8. August 2012 wird den Erdbebenopfern der italienischen Region Emilia- Romagna gewidmet. Das Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado gastiert am 23. September zudem mit einem Benefizkonzert in Ferrara.

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Claudio Abbado bei der Arbeit, hier bei der Eröffnung des Lucerne Festival 2009. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Claudio Abbado bei der Arbeit, hier bei der Eröffnung des Lucerne Festival 2009. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Wie das Lucerne Festival am Donnerstag mitteilte, bildet das Konzert in Ferrara den Abschluss der internationalen Tournee des Orchesters mit Konzerten in Wien, Moskau und Hamburg. Das Benefizkonzert sei ein Geschenk an die Stadt Ferrara zugunsten des Wiederaufbaus des Theaters und anderer Baudenkmäler.

 

Mit dem Konzert vom 23. September wird laut Medienmitteilung das Teatro di Ferrara wiedereröffnet, das beim Erdbeben beschädigt wurde. Das Programm steht noch nicht fest. Im Teatro di Ferrara hat Claudio Abbado in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte dirigiert, vor allem mit dem Mahler Chamber Orchestra.

 

Festival zum Thema «Glaube»

 

Das diesjährige Lucerne Festival steht unter dem Thema «Glaube» und dauert vom 8. August bis zum 15. September. Das Rückgrat des Festivals bilden traditionsgemäss die Sinfoniekonzerte mit den renommiertesten Orchestern, unter anderem aus Berlin, Wien, Amsterdam, Birmingham, Cleveland, Leipzig, London und Mailand.

 

Allerdings tritt Intendant Michael Haefliger bei den Sinfoniekonzerten kürzer. Nachdem das Festival im vergangenen Sommer mit der Zahl der Veranstaltungen an Grenzen stiess und einen Rückgang der Auslastung verzeichnen musste, hat er die Zahl der Sinfoniekonzerte auf 29 reduziert; 2011 waren es noch 34.

 

Fixsterne sind auch in diesem Jahr Claudio Abbado mit dem Lucerne Festival Orchestra und Pierre Boulez mit der Lucerne Festival Academy. «Artiste étoile» ist der junge lettische Maestro Andris Nelsons. Als «composer-in-residence» kommen die Russin Sofia Gubaidulina und der Franzose Philippe Manoury nach Luzern.

sda