Lucerne Festival im Zeichen der Romantik

Das Lucerne Festival am Piano stellt dieses Jahr die Romantik und damit die kleinen musikalischen Formen ins Zentrum. Die sieben Rezitale bestreiten Evgeny Kissin, Grigory Sokolov, Fazil Say, Gabriela Montero, Lise de la Salle, Kirill Gerstein und Maurizio Pollini.

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Evgeny Kissin bestreitet den Auftakt des Lucerne Festivals. (Bild: Archiv Boris Bürgisser / Neue LZ)

Evgeny Kissin bestreitet den Auftakt des Lucerne Festivals. (Bild: Archiv Boris Bürgisser / Neue LZ)

Im Mittelpunkt des Festivals (16.-24. November) stehen Werke der Komponisten Robert Schumann, Franz Schubert und Frédéric Chopin. Einer der drei Romantiker wird in jedem der Rezitale berücksichtigt.

Gabriela Montero wird am 21. November nicht nur eine Fantasie von Robert Schumann und vier Klavierstücke von Brahms spielen, sondern auch über Themen, die das Publikum vorgibt, improvisieren.

Evgeny Kissin, der mit seinem Rezital (Klaviersonaten und Etüden von Franz Schubert und Aleksandr Skrjabin) den Festivalauftakt macht, spielt zudem am 20. November zusammen mit dem Chamber Orchestra of Europe ein Klavierkonzert von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky.

In einem zweiten Klavierkonzert (Ludwig van Beethoven) wird Murray Perahia zwei Tage später vom Klavier aus die Academy of St. Martin in the Fields dirigieren.

Dass die kleine Form auch in zeitgenössischer Musik aktuell ist, wird das Late Night Konzert vom 23. November zeigen. Die japanische Pianistin Momo Kodama wird dann die «Etudes I-VI for Piano» ihres Landsmannes Toshio Hosokawa spielen.

Dazu kommen drei Konzerte mit jungen Pianisten sowie eine weitere Ausgabe des Piano Off-Stage. Dieses zelebriert jazzige und bluesige Klaviermusik in Luzerner Bars und Restaurants.

sda