LUCERNE FESTIVAL: Statt in C-Dur gibts Haydn-Sinfonie in b-Moll

Nikolaus Harnoncourt muss die Leitung des Sinfoniekonzertes mit den Wiener Philharmonikern am 8. September 2009 in Luzern aus gesundheitlichen Gründen absagen. Franz Welser-Möst springt für ihn ein.

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Franz Welser-Möst bei einer Aufführung im Rahmen des Lucerne Festival im August 2004. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Franz Welser-Möst bei einer Aufführung im Rahmen des Lucerne Festival im August 2004. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Franz Welser-Möst wird das Dirigat am 8. September in Luzern sowie am 10. September bei den BBC Proms übernehmen, wie es in einer Medienmitteilung des Lucerne Festival im Sommer heisst. Welser-Möst, der ab 2010 als Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper amtieren wird, arbeitet regelmässig mit den Wiener Philharmonikern. Mit Lucerne Festival sei er ebenso eng verbunden, wie es.

Seit 1999 trat er in Luzern mit dem Gustav Mahler Jugendorchester auf und seit 2004 ist er im Rahmen der Roche Commissions regelmässiger Gast mit dem Cleveland Orchestra. Franz Welser-Möst leitet seit 2002 den renommierten amerikanischen Klangkörper als Chefdirigent.

Innerhalb des Konzertprogramms gibt es folgende Änderung: Anstelle von Joseph Haydns Sinfonie in C-Dur Hob I:97 wird Joseph Haydns Sinfonie in b-Moll Hob I:98 aufgeführt. Die zweite Programmhälfte bleibt mit Franz Schuberts Sinfonie Nr. 8 in C-Dur D 944, die «Grosse C-Dur-Sinfonie» unverändert.

scd