«LUCHS»-VIDEO: «Hensler hat offen informiert»

Der Kommandant der Kantonspolizei Luzern hat kritische Fragen zum «Luchs»-Video beantwortet. Die Politiker sind beruhigt.

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Damian Meier, Präsident der Aufsichtskommission des Luzerner Kantonsrates. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Damian Meier, Präsident der Aufsichtskommission des Luzerner Kantonsrates. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

«Wir hatten ein rund einstündiges Gespräch mit Beat Hensler und haben auf alle kritischen Fragen sehr befriedigende Antworten erhalten.» Dies sagt Damian Meier (FDP), Präsident der Aufsichtskommission des Luzerner Kantonsrates.

Fünf Mitglieder dieser Kommission haben Hensler am Samstag zum umstrittenen Einsatz der Sondereinheit «Luchs» vor drei Jahren in Oberarth und zum dazugehörigen Polizeivideo, das manipuliert worden sein soll, befragt.

Vorerst keinen weiteren Handlungsbedarf
Beim Gespräch ist es laut Meier vor allem «um den politischen Teil» gegangen, also um die Frage, ob der Luzerner Kantonsrat vor drei Jahren korrekt informiert worden sei.

Laut Meier hat Hensler die Kommission «sehr offen informiert». «Er durfte uns das sagen, was er der Öffentlichkeit auf Grund des laufenden Strafverfahrens nicht sagen darf.» Die Kommissionsmitglieder sind dem Kommissionsgeheimnis verpflichtet.

Die Aufsichtskommission sieht laut Meier vorderhand keinen weiteren Handlungsbedarf. Man werde das Ergebnis des Strafverfahrens abwarten und dann entscheiden, ob die Kommission erneut aktiv werden müsse.

Benno Mattli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.