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LUFTQUALITÄT: Feinstaub: Versuch in Sempach

Die Schweizer Umweltfachstellen haben am Mittwoch auf dem TCS-Camping in Sempach einen gross angelegten Ring­versuch zur Feinstaubmessung gestartet.
Mit solchen Geräten wird in Sempach der Feinstaub in der Luft gemessen. (Bild: PD / inNet Monitoring AG)

Mit solchen Geräten wird in Sempach der Feinstaub in der Luft gemessen. (Bild: PD / inNet Monitoring AG)

14 private und ­öffentliche Messanstalten von Genf bis Graubünden haben dort im Rahmen dieses Ringversuchs ihre Messgeräte zur Bestimmung der Feinstaubbelastung in der Luft installiert. Die Geräte bestimmen täglich während eines Monats die Feinstaubkonzentration in der Luft.

Durchgeführt wird der Versuch durch die Zentralschweizer Umweltmonitoring-Firma inNET im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt und von den kantonalen Lufthygienefachstellen. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll der Ringversuch schweizweit einheitlich hohe Qualitätsstandards sicherstellen und zeigen, wie weit einzelne Umweltagenturen mit ihren Messungen auseinander­liegen. Die gesammelten Daten werden anschliessend ausgewertet und verglichen. «Theoretisch sollten die Messgeräte einheitlich messen», sagt Christian Ruckstuhl, Geschäftsleiter der inNET Monitoring AG. Dennoch seien Abweichungen und Fehler bei solch komplexen Messprozessen nie auszuschliessen. «Sollte dies der Fall sein, muss man den Fehlern auf die Spur kommen und sie beheben.»

In Sempach typischer Mix von Feinstaubimmissionen

Der Austragungsort Sempach eigne sich besonders, da er für das Mittelland einen typischen Mix der Immissionsbelastung aufweise, verursacht durch Verkehr, Industrie und Heizanlagen. Die Belastung der Luft mit winzigen Staubteilchen ist heute eine der grössten Herausforderungen für die Schweizer Luftreinhalte-Politik. Besonders im Winter kann es zu hohen Belastungs­werten kommen, welche gravierende Folgen für die Gesundheit wie Atemwegsbeschwerden oder Lungenkrankheiten haben. Die Schweiz hat deshalb gesetzliche Grenzwerte definiert.

(sb)

Sempach eignet sich als Standort für die Messungen besonders, da er für das Mittelland einen typischen Mix der Immissionsbelastung aufweist, verursacht durch Verkehr, Industrie und Heizanlagen. (Bild: PD / inNet Monitoring AG)

Sempach eignet sich als Standort für die Messungen besonders, da er für das Mittelland einen typischen Mix der Immissionsbelastung aufweist, verursacht durch Verkehr, Industrie und Heizanlagen. (Bild: PD / inNet Monitoring AG)

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