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Luga: 10 Tage Spiel, Spass und Spannung

Der Startschuss für die Luzerner Frühlingsmesse ist gefallen. Bis zum 5. Mai sorgen Hunderte Aussteller für Attraktionen auf der Allmend. Nebst Klassiker wie Säulirennen und Streichelzoo hat es auch 22 Start-ups und 8 Popup-Stores.
Sandra Monika Ziegler
Malea Bachmann übt sich im Melken. Bilder: Dominik Wunderli (Luzern, 26. April 2019)

Malea Bachmann übt sich im Melken. Bilder: Dominik Wunderli (Luzern, 26. April 2019)

Mit Extra-Zug, Bus oder auch zu Fuss, Ziel der Menschen ist die Luzerner Frühlingsmesse Luga. Noch bevor Hallen und Zelte zum 40. Mal eröffnet werden, steht das Publikum an – am gestrigen nasskalten Freitagmorgen bevorzugt in der Halle 1. Punkt zehn Uhr ertönt dann eine Frauenstimme durch die Lautsprecher und begrüsst zur Eröffnung.

Das war das Zeichen: «So, jetzt lömmer los», «chasch nid warte, du schuenisch immer grad los», «mir müend zäme bliibe», so tönen die letzten Absprachen, bevor sich die Besucher ins Getümmel begeben. Vom Kita-Ausflug bis zum Seniorentreffen, die Frühlingsmesse zieht Menschen aller Art, Alter und Herkunft an.

Gestartet wird mit der Milchstrasse

So auch die Familie aus Eschenbach. Die Mutter, Grossmutter und die beiden Kinder sind Wiederholungstäter. Dieses Jahr liege der Luga-Start besonders günstig, denn es sind noch Schulferien. Der Messe-Besuch steht bei ihnen jedes Jahr auf dem Programm, das sei Tradition. Schon als Kinder seien sie durch die Hallen gezogen, am liebsten natürlich zum Streichelzoo, so die Mutter.

Die Familie ist organisiert, auf einem A4-Blatt haben sie in zeitlicher Abfolge Attraktionen für jedes Familienmitglied aufgelistet. Und wie lange nehmen sie sich Zeit dafür? «Bis zum Ende, wir rechnen immer mit einem Tag und haben dann trotzdem das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben», erzählt die Frau. Gestartet werde traditionsgemäss mit der Milchstrasse in der Määrthalle.

Den inoffiziellen Namen hat die Halle, weil es dort hauptsächlich um Milch und deren Verarbeitung geht. So auch auf dem Sinnesparcours. Hier kann mit allen fünf Sinnen die Milch- und Käseproduktion erlebt werden. Vom Bruch bis zum mehrjährigen Hartkäse erklären Fachleute und angehende Milchtechnologen ihr Handwerk.

Irene Kempf, 22, Gurtnellen

«Zusammen mit meinen Freundinnen reisten wir aus Gurtnellen an und bleiben den ganzen Tag hier. Wir haben immer viel Spass, entdecken viel Spannendes und nehmen gute Ideen mit nach Hause.»

Fabio und Tobias, Luzern

«Die Eltern machten den Vorschlag, hierher zu kommen. Uns gefällt es, vor allem die coolen Stände wie das Soccer. Wir ziehen von Halle zu Halle, gefällt es uns, bleiben wir länger.»

Philippe Jauch, 43, Meggen

«Ein Messebesuch gehört dazu. Heute sind wir zu sechst. Es gibt immer interessante Sachen – auch zum Ausprobieren. Ein Must ist natürlich der Streichelzoo und die ‹Milchstrasse›.»

Malea Bachmann, 7, Neuenkirch

«Luga macht immer Spass, besonders das Melken. Ich habe vorher 290 Gramm gemolken, vielleicht gewinne ich den Wettbewerb. Bäuerin will ich nicht werden, lieber Ponyhöferin.»

Prisca und Xaver Widmer, Sempach Station

«Hier können Produkte miteinander verglichen werden. Wir schauen nach Loungemöbeln und der ‹Schnorriraffel›. Das ist der gelbe Gemüsehobel, der quasi von alleine raffelt.»

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