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Luga verzeichnet über 120'000 Besucher

Trotz mässig guten Wetters: Die 40. Ausgabe der Luga konnte mehr Besucher anziehen als die Frühlingsmessen der Vorjahre. Neue Angebote sollen nun weiter ausgebaut werden.
Beatrice Vogel
Der Lunapark war vor allem bei schönem Wetter sehr beliebt. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 27. April 2019)

Der Lunapark war vor allem bei schönem Wetter sehr beliebt. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern, 27. April 2019)

Um fünf Prozent konnte die Luga gegenüber dem Vorjahr bei den Besuchern zulegen: Über 120'000 Personen pilgerten in den vergangenen zehn Tagen an die Zentralschweizer Frühlingsmesse – 2017 waren es noch 115'000, 2016 rund 118'000 Besucher. «Wir sind sehr zufrieden», sagt denn auch Messeleiterin Luzia Roos. Zum guten Ergebnis dürften die Osterferien und die Gratis-Eintritte zum Jubiläum beigetragen haben. «Vor allem aber hatten wir ein attraktives Programm», so Roos.

Die Luga hat sich in den letzten Jahren sanft erneuert. So gab es heuer erstmals ein Start-up-Village und ein grösseres Pop-up-Angebot. Bei Letzterem war es für Aussteller möglich, nur zwei bis drei Tage – statt alle zehn – an der Luga auszustellen. «Wir haben viele positive Reaktionen und möchten diese Angebote weiter ausbauen», sagt Roos. Grundsätzlich gehe es dabei darum, aufzugreifen, was die Gesellschaft bewege.

Auch langjährige Aussteller sind laut der Medienmitteilung mit ihrem Auftritt an der Luga sehr zufrieden. Luzia Roos: «Dies zeigt, dass wir mit der Messe Menschen zusammenbringen können – und sie ein Gegentrend zum Online-Handel ist.»

Stokys-Skulptur für 1000 Franken versteigert

Eine positive Bilanz ziehen auch die beiden Sonderschau-Aussteller Swissint und Stokys. Am Stokys-Stand wurde von den Besuchern eine Skulptur mit 7162 Teilen gebaut – ein neuer Rekord. Die Skulptur wurde am Sonntag versteigert und ging für 1000 Franken an einen Sammler.

Auch beim Maibaum-Klettern wurden gestern Sonntag die Sieger gekürt. Als schnellster bestieg Roman Durrer (28) aus Küssnacht den 10 Meter hohen Baum – in 29 Sekunden. Nur zwei Sekunden länger brauchte der zweitplatzierte Matthias Ulrich (29), ebenfalls aus Küssnacht. Den dritten Rang erreichte der 11-jährige Lionel Mattmann aus Malters mit 3 Minuten 33 Sekunden.

Lunapark mit durchzogener Bilanz

Auf die Luga hat das Wetter bekanntlich keinen besonders grossen Einfluss – wohl aber auf den Lunapark. «Mittwoch und Dienstag waren zwei grandiose Tage, leider war das Wetter aber an den Wochenenden eher schlecht», sagt Eugen Zanolla, Schausteller und Koordinator des Lunaparks. Dieses Jahr ist laut Zanolla keine der Bahnen besuchermässig obenaus geschwungen, «dafür hatten wir einen sehr guten, ausgewogenen Mix an Bahnen – es war für jede Altersstufe etwas dabei».

Für die Luga 2020 (24. April bis 3. Mai) stehen bereits einige Programmpunkte fest: So wird der Feuerwehrverband Kanton Luzern sein 125-Jahre-Jubiläum feiern, auch der Verband Revierjagd Luzern wird dabei sein. Nach 2018 wird auch die Forschungsplattform «tunZentralschweiz.ch» wieder an die Luga kommen.

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