LUKB erwirtschaftet im ersten Quartal 35 Mio.

Der Luzerner Kantonalbank (LUKB) scheint die Finanzkrise wenig anzuhaben: Nach den ersten drei Monaten 2009 liegt der Konzerngewinn mit 35,1 Millionen Franken annähernd so hoch wie im Vorjahr (35,4 Millionen Franken).

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Bernard Kobler, CEO der Luzerner Kantonalbank, während einer Medienkonferenz. (Bild Keystone)

Bernard Kobler, CEO der Luzerner Kantonalbank, während einer Medienkonferenz. (Bild Keystone)

Es handle sich um einen Rückgang von 0,9% im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2008. Der Bruttoerfolg von 113,8 Millionen Franken befindet sich fast punktgenau auf Höhe des Vorjahresquartals (113,9 Millionen Franken). Die Konzern-Bilanzsumme lag per Ende März mit 24,265 Milliarden Franken um 6,9 Prozent über dem Stand von Ende 2008. Die verwalteten Kundenvermögen betrugen 25,011 Milliarden Franken. Darin enthalten ist auch Neugeld von 541 Millionen Franken, das im ersten Quartal akquiriert wurde.

Unterschiedlich entwickelt hättensich jedoch die einzelnen Ertragspfeiler: Die LUKB kann im Zinsengeschäft dank Volumenwachstum und erfolgreichem Bilanzmanagement eine Steigerung um 10,8% auf 81,7 Millionen ausweisen. Der Rückgang um 21% auf 24.8 Millionen Franken beim Erfolg im Kommissionsgeschäft widerspiegle die aktuelle Lage an den Finanzmärkten. Vergleichsweise stabil entwickelte sich der vom Devisenhandel geprägte Handelserfolg, der mit seinen 8 Millionen Franken lediglich um 1.3 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres abschliesst.

Die Luzerner Kantonalbank hält an ihrer im Februar 2009 publizierten Prognose für den Geschäftsverlauf fest. Sie rechnet für das laufende Jahr mit einem Ergebnis, das leicht unter dem Resultat von 2008 liegen wird (Unternehmensgewinn nach Steuern 2008: 168,3 Millionen Franken, Konzerngewinn 2008: 143,3 Millionen Franken).

scd/ap