LUKB gibt Leistungsversprechen ab

Die Luzerner Kantonalbank gibt ihre strategischen Leitplanken für die Jahre 2011 bis 2015 bekannt. Dabei setzt die Bank auf Kontinuität: Die Grundstrategie bleibt unverändert, der Kundenfokus soll aber unter anderem mit Leistungsversprechen stärker gewichtet werden.

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Der LUKB-Hauptsitz in Luzern. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Der LUKB-Hauptsitz in Luzern. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Die strategischen Leitplanken wurden im Rahmen der periodisch durchgeführten Strategieprüfung festegelegt, teilt die Luzerner Kantonalbank (LUKB) mit. Inhaltlich basiere die neue Strategie 2011 bis 2015 auf fünf Pfeilern:

  • - Durch Kundenfokus einen Mehrwert für Kunden und Bank schaffen
  • - Durch Differenzierung die Position im Markt stärken
  • - Durch Kundenbindung die Geschäftsbasis pflegen
  • - Ein profitables Wachstum wird abgestrebt
  • - Höhere Produktivität durch Effizienzsteigerung


Ausgehend von der starken Betonung des Kundenfokus bestehen neu für alle drei Geschäftsfelder (Privat- & Gewerbekunden, Private Banking und Firmenkunden) spezifisch formulierte Leistungsversprechen. Damit soll die Kundennähe messbar gemacht werden. Die LUKB will sich zudem im Private Banking künftig klarer positionieren, einerseits für Kunden des oberen Mittelstandes, anderseits auch für sehr vermögende Personen.

Renditeziel wird leicht angepasst

Bei den finanziellen Zielsetzungen will die LUKB die Veränderungen im Marktumfeld (tieferes Zinsniveau, zunehmende Orientierung der Kunden in Richtung Wertsicherung) und ihre höhere Eigenmittelbasis berücksichtigen. So will sie den während der vergangenen Fünfjahresperiode (2006 bis 2010) erzielten kumulierten Unternehmensgewinn von 840 Millionen Franken für die Periode von 2011 bis 2015 auf 890 Millionen Franken steigern. Als Folge der höheren Eigenkapitalbasis und des tieferen Zinsniveaus passt sie mit dieser Ertragszielsetzung den Zielwert für die Eigenkapital-Rendite von bisher 12 bis 15 Prozent neu auf 9 bis 14 Prozent an. Neu strebt die LUKB eine Eigenmittelüberdeckung von 60 bis 80 Prozent gegenüber den gesetzlichen Vorgaben an. Dabei will sie unverändert 50 Prozent des Unternehmensgewinns an ihre Aktionäre ausschütten.

pd/bep