LUKB: Kantonalbank schafft zentrale Risikokontrolle

Unter der Leitung von CEO Bernard Kobler wird die Luzerner Kantonalbank neu eine zentrale Risikokontrolle für den ganzen Konzern schaffen. Damit soll die Wirksamkeit des Risikomanagements erhöht werden.

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LUKB-CEO Bernard Kobler. (Bild Alexandra Wey/Neue LZ)

LUKB-CEO Bernard Kobler. (Bild Alexandra Wey/Neue LZ)

Mit diesem Schritt gehöre die LUKB zu den führenden Kantonalbanken der Schweiz, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Es sei ebenfalls vorgesehen, die bisher dezentral angesiedelten Kompetenzen für Marketing und Produktmanagement zu bündeln, um damit die Innovationskraft und Marktnähe weiter zu steigern. Die bisherige Vertriebsorganisation mit den drei Markt- und Kundensegmenten Individual- & Gewerbekunden (Leitung Daniel Salzmann), Private Banking/ Institutionelle/Handel (Christof Strässle) und Firmenkunden (Rudolf Freimann) bleibt wie bisher erhalten.

Neue IT-Plattform – neue Strukturen
Diese Umstrukturierung steht im Zusammenhang mit der Einführung von Avaloq im Frühjahr 2008. Nun will die Luzerner Kantonalbank (LUKB) die Vorteile der neuen IT-Plattform durch eine Optimierung der Geschäftsprozesse stärker ausschöpfen. Die daraus folgende interne Reorganisation führt in erster Linie zu einer Zusammenführung von zentralen Einheiten, die schrittweise bis 2010 vollzogen sein wird. Diese Zusammenführung hat keinen Einfluss auf die Anzahl der Arbeitsplätze bei der LUKB.

Die LUKB wird neu die Produktion und den Vertrieb ihrer Leistungen organisatorisch trennen, um die Geschäftsprozesse bankweit einheitlich auszurichten. Neu werden deshalb die gesamten Verarbeitungsprozesse und der Bereich Finanzen im bisherigen Departement Logistik & Service zusammengefasst. Das erweiterte Departement wird den Namen «Finanzen, Produktion, Informatik» tragen und wie bisher durch Marcel Hurschler geleitet.

scd