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LUTHERN: An Zukunftskonferenz das Morgen entwerfen

Im Rahmen des «Pilotprojekts Gemeindeentwicklung am Beispiel der Gemeinde Luthern» versammeln sich die Luthertaler am 19. und 20. September zur Zukunftskonferenz, um Ideen und Projekte für die Gemeinde zu entwickeln.
Luthern vom Schwarzbach. (Bild pd)

Luthern vom Schwarzbach. (Bild pd)

Luthern ist eine Gemeinde mit vielen Sorgen. Sie liegt abseits grosser Verkehrsachsen zwischen Willisau (Luzern) und Huttwil (Bern). Die Steuererträge sind mager und immer mehr Leute verlassen laut einer Medienmitteilung der Gemeinde das Tal, weil sie dort keine Perspektiven sehen. Mit dem Motto «Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie!» wollen die Luthertaler nun das Heft selber in die Hand nehmen.

Keine Wunder, aber schrittweiser Fortschritt
«Ziel der Zukunftskonferenz in Luthern ist es, konkrete Zukunftsideen für die Gemeinde zu entwickeln!», sagt Urs Kunz, Präsident der Steuerungsgruppe Gemeindeentwicklung Luthern. Auf die Konferenz am 19. und 20. September aufbauend sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, welche die entstandenen Ideen vorantreiben und daraus Projekte entwickeln.

Zukunftskonferenzen sind schon in Gemeinden wie Giswil, Hasliberg oder Horw erprobt worden. Sie bieten ein offenes Diskussionsklima für neue Ideen und handfeste Projekte. Projektleiter Reto Martinelli meint: «Sicher kann sie nicht Wunder bewirken. Doch gemeinsam kann erreicht werden, dass Luthern Schritt um Schritt weiter kommt.»

ana

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