LUZERN: 1,5 Millionen Franken für Solarstromspeicher

Die CKW setzt dezentrale Stromspeicher für Solarstrom ein. Im Rahmen eines Pilotprojekts ermittelt CKW, inwiefern räumlich verteilte Stromspeicher als Alternative zu Netzverstärkungen wirtschaftlich eingesetzt und betrieben werden könnten.

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Stromnetz heute und morgen - mit den Optionen Netzverstärkung vs. dezentrale Stromspeicher. (Bild: PD)

Stromnetz heute und morgen - mit den Optionen Netzverstärkung vs. dezentrale Stromspeicher. (Bild: PD)

Bis im Herbst testet die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) Solarstromspeicher und gibt dafür 1,5 Millionen Franken aus, um die Stärken und Schwächen kennenzulernen. Im Zentrum steht laut einer Mitteilung vom Dienstag die Frage, ob sich dezentrale Speicher wirtschaftlich einsetzen und betreiben lassen.

Stromnetz heute und morgen - mit den Optionen Netzverstärkung vs. dezentrale Stromspeicher. (Bild: PD)

Stromnetz heute und morgen - mit den Optionen Netzverstärkung vs. dezentrale Stromspeicher. (Bild: PD)

Die verstärkte Einspeisung von Strom aus Solaranlagen stellt die CKW vor neue Herausforderungen. Denn Solarstrom werde vermehrt an zahlreichen Standorten im gesamten Versorgungsgebiet produziert und falle sehr unregelmässig an, heisst es weiter. Die Herausforderung liege darin, die stark schwankenden Solarstrommengen ins Netz zu integrieren sowie alle Kunden jederzeit zuverlässig mit Strom zu versorgen.

Für das Pilotprojekt arbeitet die CKW mit dem Schweizer Jungunternehmen Ampard AG zusammen. Dezentrale Stromspeicher gelten als weitere Komponente auf dem Weg hin zum intelligenten Stromnetz. Seit Mai 2010 führt die CKW in diesem Zusammenhang das Pilotprojekt Smart Meter durch.

pd/rem

Ein dezentraler Stromspeicher der Firma Siemens. (Bild: PD)

Ein dezentraler Stromspeicher der Firma Siemens. (Bild: PD)