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LUZERN: 19-Jährige erhält Religionspreis für Maturaarbeit

Für ihre herausragende Maturaarbeit zum Thema Religion und Ethik erhält Camila Bucher den diesjährigen Luzerner Religionspreis.
Camila Bucher mit ihrer prämierten Maturaarbeit. (Bild: PD/Benno Bühlmann)

Camila Bucher mit ihrer prämierten Maturaarbeit. (Bild: PD/Benno Bühlmann)

Camila Bucher ist von der Kantonsschule Alpenquai und erhält den Luzerner Religionspreis für ihre literarische Verarbeitung des Themas Unterentwicklung und Hilfeleistung. Die Erzählung «yurak ñawsa kay. Weisse Blindheit» basiert auf realen Begebenheiten in einem Hochtal der Anden Perus.

Buchers prämierte Maturaarbeit trägt den Titel «Literarische Auseinandersetzung mit dem Thema Blindheit und der damit verbundenen Problematik eines Entwicklungslandes, inspiriert durch eine wahre Begebenheit». Bucher selbst hat peruanische Wurzeln. Das Herzstück ihrer Arbeit bildet ihre selbst geschriebene Erzählung «yurak ñawsa kay. Weisse Blindheit».

Die Geschichte spielt in einem abgelegenen Dorf in den peruanischen Anden, wo in kurzer Zeit beinahe die ganze Bevölkerung erblindet. Rückblickend erzählt die Hauptperson Emma als alte Frau einem Journalisten die damaligen Ereignisse, die Ankunft der Helfer und Ärzte aus der Stadt und ihre weitere Lebensgeschichte. Die Erzählung besteht noch aus einer weiteren Ebene, die erst durch den überraschenden Schluss deutlich wird.

Der Luzerner Religionspreis wird seit 2006 jährlich von der Universität Luzern verliehen. Er ist mit 500 Franken dotiert und wird von der Universitätsstiftung zur Verfügung gestellt.

pd/nop

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