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LUZERN: 2014 startet neues «Trainingscamp» für schwache Schüler

In einem Intensivkurs werden Jugendliche für den Arbeitsmarkt fit getrimmt. Der Kanton greift dafür tief in die Tasche - mit dem Ziel, noch höhere Kosten zu vermeiden.
Robert Knobel
Jugendliche im 15-wöchigen Trainingscamp im Frühling 2012. Künftig soll dieses Angebot mindestens einmal jährlich stattfinden. (Bilder Stiftung Speranza)

Jugendliche im 15-wöchigen Trainingscamp im Frühling 2012. Künftig soll dieses Angebot mindestens einmal jährlich stattfinden. (Bilder Stiftung Speranza)

Mehrtägige Wanderungen, Lese- und Rechentrainings, Pünktlichkeit und korrekte Kleidung: Das sind einige Eckpunkte eines «Trainingslagers» für schwache Schüler, das der Kanton Luzern zusammen mit der Stiftung Speranza Anfang 2012 erstmals durchgeführt hatte. Ziel ist es, Jugendliche mit schwierigen Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt fit zu trimmen. Nun ist eine Neuauflage dieses Angebots geplant.

Nach den Herbstferien wird das Projekt in den Schulen ausgeschrieben, nach der Fasnacht sollen 12 bis 14 Oberstufenschülerinnen und -schüler mit dem fünfzehnwöchigen Programm beginnen. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Jugendliche im neunten Schuljahr. Sie werden ihre Klasse demnach bereits an Ostern verlassen, um bis zu den Sommerferien das Trainingslager zu besuchen. Im besten Fall haben sie danach einen Lehrvertrag in der Tasche. Laut Charles Vincent, Leiter der Luzerner Dienststelle Volksschulbildung, haben beim letzten Mal 7 von 11 Teilnehmern eine Nachfolgelösung gefunden.

12 000 Franken pro Teilnehmer

Der Kanton und die Stiftung Speranza unterhalten für das Programm eine Leistungsvereinbarung. Die Kosten übernehmen in erster Linie der Kanton und die Gemeinden. Das kommt die öffentliche Hand auf rund 12 000 Franken pro Teilnehmer zu stehen. Für Charles Vincent ist klar: «Mit jedem Teilnehmer, der danach eine Lösung findet, wird der Kanton entlastet, weil dann teure Fördermassnahmen wie Brückenangebote wegfallen.»

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