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LUZERN: 280 Aussteller an der 24. Internationalen Forstmesse

Bereits zum 24. Mal ist am Donnerstag auf der Luzerner Allmend die Internationale Forstmesse eröffnet worden. Der abtretende Präsident von Wald Schweiz, Max Binder, sprach zum Auftakt von Begeisterung und Zuversicht in der Branche – aber auch vom Eschensterben.
An der Forstmesse in Luzern werden 26'000 Besucher erwartet. (Archivbild: PD)

An der Forstmesse in Luzern werden 26'000 Besucher erwartet. (Archivbild: PD)

Ob Waldarbeiter oder Forstingenieur, ob Sägereibetreiber, Schreiner oder gemeinem Waldgänger: "Die Forstmesse ist Ort des Meinungsaustauschs", sagt Messeleiter Marco Biland anlässlich der Eröffnung. Die Veranstalter der ZT Fachmessen AG rechnen mit rund 26'000 Besucherinnen und Besuchern.

Rund 280 Aussteller zeigen während vier Tagen Maschinen, Verfahrenstechniken und Dienstleistungen rund um den Wald. In drei öffentlichen Fachveranstaltungen werden Lösungsansätze für das grosse Potenzial im Wald erörtert, mit Rücksicht auf die Natur, das Wild, die Bewirtschafter und die Besucher.

Alt SVP-Nationalrat Max Binder, der Ende Juni sein Amt als Präsident des Waldeigentümerverbands WaldSchweiz abgegeben hat, machte in seiner Eröffnungsrede eine Standortbestimmung zum hiesigen Wald. Dieser sei vielerorts überaltert, zu dicht, zu wenig genutzt und somit instabiler und anfälliger. "Auch den Bäumen geht es nicht nur gut: das Eschensterben greift landesweit um sich", sagte Binder.

Ökologie top – Ökonomie flop

Gleichzeitig dehne sich der Wald laufend aus, sodass in den letzten 22 Jahren rund 430 Quadratkilometer hinzugekommen seien. Wichtig sei es, dass die Waldfläche im Mittelland erhalten bleibe, wo der Platz immer enger werde.

Was die Biodiversität und nachhaltige Bewirtschaftung angehe, sei man im Wald auf sehr hohem Niveau. So werde in der Schweiz nie mehr Holz geerntet als nachwachse. 2016 habe die Holzernte einen erneuten Tiefpunkt erreicht: Weniger als 4,5 Millionen Kubikmeter wurden geschlagen, bei einem Nutzungspotenzial von 8 Millionen Kubikmeter. Derweil werde immer mehr Holz importiert. "Die Preise für Schweizer Holz verharren auf tiefem Niveau."

Binder warb in diesem Zusammenhang für den Einsatz von einheimischem Holz. Optimistisch stimmten ihn die zunehmende Sensibilisierung für Schweizer Holz und die Begeisterung und Zuversicht, die in der Branche geweckt worden seien.

Holz statt Wachs

Neben Binder steht auch eine andere Person an der Messe für den Schweizer Wald ein: Die berühmte Wachsbildnerin Madame Tussaud ist in Luzern zugegen – aus hiesigem Holz geschnitzt, steht sie Sujet für Selfies.

An der Messe stehen zudem Wettkämpfe auf dem Programm. So wird die Holzspaltmeisterschaft durchgeführt. Die Internationale Forstmesse findet alle zwei Jahre statt. (sda)

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