LUZERN: 307 Unterschriften gegen Mehrverkehr

Der Quartierverein Hirschmatt-Neustadt wehrt sich gegen den Mehrverkehr. Autofahrer sollen künftig über den Bundesplatz statt die Pilatusstrasse geleitet werden, um zum Bahnhof zu gelangen.

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So sieht das neue Verkehrsregime zwischen Pilatusstrasse und Bundesplatz aus. (Bild: Grafik Neue LZ)

So sieht das neue Verkehrsregime zwischen Pilatusstrasse und Bundesplatz aus. (Bild: Grafik Neue LZ)

So sieht das neue Verkehrsregime zwischen Pilatusstrasse und Bundesplatz aus. (Bild: Grafik Neue LZ)

So sieht das neue Verkehrsregime zwischen Pilatusstrasse und Bundesplatz aus. (Bild: Grafik Neue LZ)

Der Quartierverein Hirschmatt-Neustadt hat die Volksmotion «Kein Mehrverkehr auf der Moosstrasse, dem Bundesplatz und der Zentralstrasse» am Mittwoch mit 307 Unterschriften bei Stadtrat Adrian Borgula eingereicht. Dies als Reaktion auf die Pläne der Stadt, das Rechtsabbiegen auf der Pilatusstrasse Richtung Bahnhof zu verbieten und den Verkehr über den Bundesplatz umzuleiten.

Der Vorstand des Quartiervereins Hirschmatt-Neustadt betont, dass er sich nicht gegen die Verlängerung der Busspur an der Pilatusstrasse, sondern gegen die gewählte Umsetzung wehrt. Er erwartet nun vom Stadtrat, dass er alternative Lösungen sucht – auch mit Einbezug der Bevölkerung. Der Vorstand kann sich unter anderem vorstellen, dass die Situation für die Busse erheblich verbessert werden kann, wenn die Lichtsignalsteuerung am Bahnhofplatz geändert wird.

Da es sich bei der Verkehrsproblematik am Nadelöhr Bahnhofplatz auch um ein Mengenproblem handelt, sollten auch Fragen bezüglich der Parkhäuser (ist es richtig, wenn die grössten Parkhäuser der Stadt an diesem Nadelöhr platziert sind?) oder dem öffentlichen Verkehr (ist es sinnvoll, jeden Bus auf den Bahnhofplatz zu leiten?) untersucht und beantwortet werden.

rem

Wer mit dem Auto zum Bahnhof will, soll künftig über den Bundesplatz fahren. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Wer mit dem Auto zum Bahnhof will, soll künftig über den Bundesplatz fahren. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)