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LUZERN: 3,7 Millionen für Neugestaltung Grendel-Löwengraben

Der Luzerner Stadtrat nimmt einen neuen Anlauf, um die Fussgängerzone Grendel-Löwengraben umzugestalten. Als Basis wird das Projekt "Grossstadtgraben" verwendet, das 2001 an der Urne abgelehnt worden ist. Die Kosten werden auf 3,7 Millionen Franken beschränkt.
So sah der Grendel noch im September 2014 aus. (Bild: pd)

So sah der Grendel noch im September 2014 aus. (Bild: pd)

Falkenplatz nachher (Bild: PD)Falkenplatz nachher (Bild: PD)
Falkenplatz vorher (Bild: PD)Falkenplatz vorher (Bild: PD)
Grabenstrasse vorher (Bild: PD)Grabenstrasse vorher (Bild: PD)
Grabenstrasse nachher (Bild: PD)Grabenstrasse nachher (Bild: PD)
Grendel vorher (Bild: PD)Grendel vorher (Bild: PD)
Grendel nachher (Bild: PD)Grendel nachher (Bild: PD)
Löwengraben vorher (Bild: PD)Löwengraben vorher (Bild: PD)
Löwengraben nachher (Bild: PD)Löwengraben nachher (Bild: PD)
8 Bilder

Luzern: Neugestaltung Löwengraben-Grendel

Die Fussgängerzone, die vom Schwanenplatz durch die Altstadt zur Spreuerbrücke führt, war 1992 vom Stadtrat beschlossen worden. Wegen Beschwerden konnte das neue Verkehrsregime aber erst 2001 umgesetzt werden.

Der Plan, die Achse Grendel-Löwengraben gestalterisch ihrer neuen Funktion anzupassen, scheiterte 2003. Die Stimmberechtigten verwarfen damals mit 51,6 Prozent Nein-Stimmen das 2,6 Millionen Franken teure Projekt "Grossstadtgraben". Das Referendum ergriffen hatten die SVP und der Verein für tragbare Steuern.

Von privater Seite wurde darauf die Idee lanciert, den Grendel zum "Walk of Watches" umzubauen. Dieses Vorhaben scheiterte aus finanziellen Gründen.

Ungelöste Probleme

Die Notwendigkeit, die 530 Meter lange Fussgängerzone mit Grendel, Falkengasse, Falkenplatz, Grabenstrasse und Löwengraben umzugestalten, besteht gemäss Stadtrat indes auch heute noch.

Das Verkehrsregime und die Gestaltung stimmten nicht überein, teilte die Stadtregierung am Dienstag mit. Die Verkehrssicherheit sei deshalb nicht gewährleistet.

Die Gestaltung der Fussgängerzone ist gemäss Stadtrat zudem nicht behindertengerecht und entspricht auch nicht der Bedeutung des Ortes. Ein Problem ist für den Stadtrat ferner die Veloparkierung.

Um weder Zeit noch Geld zu verlieren, startet der Stadtrat aber keinen neuen Gestaltungswettbewerb, sondern nutzt die vorhandene Grundlage, das 2003 gescheiterte Projekt "Grossstadtgraben". Dieses sei in seiner Grundkonzeption unbestritten gewesen, schreibt er.

Anpassungen vorgesehen

Die definitive Gestaltung wird im Rahmen der Detailplanung konkretisiert. Es werde eine einfache und funktionale Lösung angestrebt, die der zentralen Lage würdig sei, schreibt der Stadtrat.

Der Stadtrat sieht indes auch Änderungen zum ursprünglichen Projekt "Grossstadtgraben" vor. So sind im Grendel keine Sitzbänke mehr vorgesehen. Der Falkenplatz wird nicht umgestaltet. Die dortige Pflästerung und der Brunnen werden beibehalten.

Der Stadtrat geht davon aus, dass die Umgestaltung pro Quadratmeter 600 Franken kosten dürfte. Dies ergebe maximale Gesamtkosten von 3,7 Millionen Franken. Dieser Betrag dürfe nicht überschritten werden. Allfällige Zusatzkosten müssten kompensiert werden.

Von den erwarteten Gesamtkosten von 3,7 Millionen Franken muss das Parlament 3,4 Millionen Franken bewilligen. Dieser Kredit unterliegt dem fakultativen Referendum.

sda

So soll es am Grendel nach der Neugestaltung dereinst aussehen. (Bild: pd / Visualisierung)

So soll es am Grendel nach der Neugestaltung dereinst aussehen. (Bild: pd / Visualisierung)

Dieses Bild bot sich am oberen Löwengraben im September 2014. (Bild: pd)

Dieses Bild bot sich am oberen Löwengraben im September 2014. (Bild: pd)

So soll es am Oberen Löwengraben dereinst aussehen. (Bild: pd/Visualisierung)

So soll es am Oberen Löwengraben dereinst aussehen. (Bild: pd/Visualisierung)

Am unteren Löwengraben hat es im September 2014 so ausgesehen. (Bild: pd)

Am unteren Löwengraben hat es im September 2014 so ausgesehen. (Bild: pd)

Ziel ist, dass der untere Löwengraben nach der Neugestaltung so aussieht. (Bild: pd/Visualisierung)

Ziel ist, dass der untere Löwengraben nach der Neugestaltung so aussieht. (Bild: pd/Visualisierung)

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