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LUZERN: 426 Wasserratten an 3. Seeüberquerung

426 Athleten schwammen am Sonntag vom Lido zum Strandbad Tribschen. Der Schnellste absolvierte die 1100 Meter lange Strecke in 16 Minuten und 10 Sekunden.
Ein Schwimmer erreicht das Ziel beim Strandbad Tribschen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Ein Schwimmer erreicht das Ziel beim Strandbad Tribschen. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Am Sonntag stürmten zum dritten Mal in Folge 426 Wasserratten ins angenehm temperierte Wasser von 22 Grad. Das Luzerner Seebecken bot den zahlreich erschienenen Zuschauern ein Schauspiel verschiedener Schwimmtechniken sowie unzähligen Stand up Paddlern (SUP), die mit kraftvollen Schlägen dem Ziel in der Tribschenbadi zustrebten.

Nach einem reibungslosen Check-in und dem obligaten Briefing heizten Madleine Perk und Carolina Lüthi, beides Olympiateilnehmerinnen in Sydney und Athen, den Seeüberquerern bei einem Warm-up mit Sommerhits auf der Lidowiese ein. Danach gings um 11:44 Uhr für die SUPs los und drei Minuten später folgten die Schwimmer. Das mit der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersee AG ausgehandelte Zeitfenster betrug eine Viertelstunde und musste zwingend eingehalten werden, um den Kursschiffverkehr nicht aufzuhalten.

Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ
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Bild: PD
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Seeüberquerung Luzern

Lukas Räuftlin, der schnellste und erfolgreichste Schweizer Rückenschwimmer sowie mehr als dutzendfacher Schweizermeister und Rekordhalter aus Kriens verteidigte seinen Titel vom Vorjahr erfolgreich mit 16:10 und darf seine Stube für ein weiteres Jahr mit dem originellen Wanderpokal der Seeüberquerung Luzern schmücken. Luca Pfyffer aus Obernau brauchte für die 1.1 km lange Strecke 17:09. Für den drittplatzierten Robin Rothenfluh aus Emmenbrücke wurde 18:52 gemessen.

Eva-Maria Schmitt von Weinheim reiste eigens aus Deutschland an und verwies mit 18:34 die letzjährige Siegerin, Jennifer Fellmann, welche 67 Hundertstel später das Ziel erreichte, auf den zweiten Platz der Damenkategorie. Den dritten Podestplatz durfte Chantal Käch aus Kriens mit 19:07 besteigen. Der Sieg in der Kategorie bis 15 Jahre geht an Megan Stierli aus Allschwil mit 20:36 und an Pawel Greter aus Neuenkirch mit 19:15. Bei der Kategorie 60+ trug Ursula Kneubühler aus Luzern mit 33:54 und Peter Trabe aus Zollikofen mit 29:39 den Sieg davon.

Der erste SUP bei den Herren, Alexander Stertzik aus Konstanz legte die 2.5 km in 18.37 zurück, dicht gefolgt von Peter Tritten aus Faulensee mit 00:16 Rückstand sowie von Kurt Bodenwinkler aus Cham mit 19.41. Bei den SUP Damen siegte Sigrid Baumgartner aus Morgarten klar mit 22:34 vor Sonja Homberger aus Bern mit 27:17 gefolgt von Manuela Uher aus Hombrechtikon mit 29:21.

Die Mehrheit der Seeüberquerer kämpfte allerdings nicht um Sekunden sondern genoss das atemberaubende Panorama vom Luzerner Seebecken aus. So liessen sich die SP-Kantonsrätin und Fraktionspräsidentin Silvana Beeler Gehrer, Yolanda Ammann, Präsidentin BTV Luzern, Rosie Bitterli Mucha, Chefin Kultur + Sport, sowie Markus Kälin, Leiter Kantonale Sportförderung samt Tocher Fiona dieses Erlebnis nicht nehmen und stiegen auch in die Badehosen. Einige liessen sich über eine Dreiviertelstunde Zeit für den Zieleinschwumm in der Badi Tribschen. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG sorgte derweil mit über 30 Rettungsschwimmern in 12 Rettungsbooten und 10 Kanus für die Sicherheit der 399 Schwimmer und 27 SUP. Um 13:00 Uhr konnte eine rundum positive Bilanz gezogen werden. Alle Seeüberquerer kamen heil in der Tribschenbadi an - die Seeüberquerung Luzern 2013 war ein voller Erfolg.

Die Unterstützung vieler namhafter Sponsoren wie Migros-Kulturprozent, die VBL, die Stiftung Breitensport, die Stadt Luzern und weitere grosszügige Partner, machten es für den eigens für diesen Event gegründete Verein Seeüberquerung Luzern möglich, diese beliebte Sportveranstaltung wieder durchzuführen. Erstmals wurden die unzähligen, wertvollen Helfer in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic Volenteers organisiert, welche aus einem grossen Pool von freiwilligen Helfern kleine und grosse Sportanlässe in der ganzen Schweiz unterstützt Der nächsten Seeüberquerung Luzern im August 2014 steht also nichts im Weg, da selbst Petrus seit drei Jahren bekennende Wasserratte ist, wie’s scheint. Wer auch 2014 dabei sein will, kann sich die Teilnahme bereits heute mit einer Mitgliedschaft unter www.verein-seeüberquerung-luzern.ch sichern.

Heidi Omlin, OK Seeüberquerung Luzern 2013

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