LUZERN: 5.-Liga-Spieler wird für 22 Monate gesperrt

Ein Fussball-Sonntagsspiel der 5. Liga in der Stadt Luzern artet aus und musste abgebrochen werden. Nun wird ein Spieler bestraft. Ob das Spiel auch Konsequenzen für den Schiedsrichter hat, ist offen.

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Ein Spieler aus der fünften Liga wird für 22 Monate gesperrt. (Archivbild Neue LZ)

Ein Spieler aus der fünften Liga wird für 22 Monate gesperrt. (Archivbild Neue LZ)

Passiert ist es am 25. Oktober 2015 auf der Luzerner Allmend beim Meisterschaftsspiel zwischen den 5.-Liga-Mannschaften des Luzerner Sportclubs (LSC) und dem FC Luzern a (Breitensport). Das Spiel wurde in der 10. Minute beim Stand von 0:0 abgebrochen – nach einer gelben und einer gelb-roten Karte (Platzverweis) gegen zwei FCL-Spieler.

Was daraufhin passierte, ist nicht restlos geklärt. Offenbar versetzte der Rot-Sünder dem Schiedsrichter einen Tritt ans Schienbein und beleidigte ihn verbal. Laut Aussagen von Beteiligten rastete der Spielleiter danach völlig aus. Gemäss einem unserer Zeitung vorliegenden Bericht der FCL-Mannschaft packte er den Spieler am Hals und versuchte, ihn ins Gesicht zu schlagen. (wir berichteten »).

Die Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) hat den Spieler nun für 22 Monate gesperrt. Dies teilt der Innerschweizer Fussballverband (IFV) am Mittwoch mit. Gegen diesen Entscheid kann innert fünf Tagen beim Rekursgericht des SFV schriftlich Rekurs eingereicht werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Schiedsrichterkommission des IFV wird nun über eine allfällige Strafe für den Schiedsrichter entscheiden. Ein Urteil ist in den nächsten Tagen zu erwarten.

hb/rem