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LUZERN: 8 wollen in die Regierung, 629 ins Parlament

15 Listen für den Regierungsrat, 55 Listen für den Kantonsrat: So gross wie bei den Wahlen 2015 war der Run auf ein politisches Amt im Kanton Luzern noch nie.
Ein Mann wirft einen Stimmzettel in die Urne. (Symbolbild Keystone)

Ein Mann wirft einen Stimmzettel in die Urne. (Symbolbild Keystone)

629 Kandidaten wollen am 29. März in den 120-köpfigen Luzerner Kantonsrat gewählt werden. Das sind über 9 Prozent mehr Kandidaten als bei den letzten Wahlen 2011.

Deutlich gestiegen ist der Frauenanteil. 2011 interessierten sich 158 Frauen oder 27,5 Prozent der Kandidierenden für einen Parlamentssitz, jetzt sind es 204 Kandidatinnen (32,5 Prozent). Bei den Männern stieg die Zahl der Kandidaten von 417 auf 425 an.

Diese Gesamtzahl von 629 Kandidaten ist noch nicht endgültig, die Bereinigungsfrist dauert bis Donnerstag um 12 Uhr. Die Namen der definitiven Kandidatinnen und Kandidaten werden am Freitag veröffentlicht. Insgesamt 55 Listen stehen zur Wahl, zwei weniger als bei den letzten Wahlen.

Anzahl Sitze und Anzahl Kandidaten 2015

Wahlkreis Luzern-Stadt: Sitze: 25, Kandidaten: 187
Wahlkreis Luzern-Land: Sitze: 30, Kandidaten: 178
Wahlkreis Hochdorf: Sitze: 21, Kandidaten: 101
Wahlkreis Sursee: Sitze: 21, Kandidaten; 86
Wahlkreis Willisau: Sitze: 16, Kandidaten: 46
Wahlkreis Entlebuch: Sitze:7, Kandidaten 31

Regierung: 8 Kandidaten für 5 Sitze

Acht Personen wollen in den fünfköpfigen Luzerner Regierungsrat gewählt werden. Es handelt sich um vier Bisherige und vier Neue, zwei Frauen und sechs Männer. Die Anmeldefrist ist am Montagmittag abgelaufen. Gemäss der von der Staatskanzlei veröffentlichten Mitteilung kandidieren die bereits bekannten Personen für einen Sitz in der fünf Mandate umfassenden Kantonsregierung. Es handelt sich um die Bisherigen Guido Graf (CVP), Reto Wyss (CVP), Robert Küng (FDP) und Marcel Schwerzmann (parteilos).

Felicitas Zopfi soll für die SP den Sitz der zurücktretenden Yvonne Schärli verteidigen. Weiter möchten Michael Töngi (Grüne) und Irina Studhalter (Junge Grüne) für die Linke in der bürgerlich-dominierten Regierung ein Mandat holen. Die SVP versucht mit Paul Winiker wieder Tritt in der Exekutive zu fassen.

Die acht Kandidierenden figurieren auf 15 verschiedenen Listen. Die drei bürgerlichen Parteien führen im Gegensatz zu den beiden linken Parteien auf ihren Listen nur die jeweils eigenen Kandidaten auf. Der parteilose Marcel Schwerzmann figuriert auf einer eigenen Liste.

Weitere Listen umfassen nur die Kandidaten der drei bürgerlichen Parteien (mit oder ohne Schwerzmann), die Kandidaten der bisherigen parteipolitischen Zusammensetzung (2 CVP, 1 FDP, 1 SP, 1 parteilos), die Kandidaten der beiden Mitteparteien CVP und FDP oder eine Mittelinks-Kombination. Ferner gibt es eine Liste «keine reine Männerregierung», auf der nur die SP-Kandidatin aufgeführt ist.

Hinweis: Details zu den Wahllisten für den Regierungsrat und den Kantonsrat »

rem/sda

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