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LUZERN: Abbau bei nächtlichem Notfall-Dienst

Während der Woche schliesst die Permanence im Bahnhof neu ab 23 Uhr. Das Kantonsspital muss in die Bresche springen.
Luzia Mattmann
Die Permanence in der Stadt Luzern. (Archivbild Neue LZ)

Die Permanence in der Stadt Luzern. (Archivbild Neue LZ)

Noch vor Weihnachten wird die Notfallpraxis Permanence im Bahnhof Luzern ihren 24-Stunden-Dienst aufgeben. Künftig schliesst die Praxis jeweils Sonntag bis Donnerstag um 23 Uhr und öffnet erst morgens um 7 Uhr wieder. Freitags und Samstags soll sie bis auf Weiteres 24 Stunden geöffnet haben. Grund für die Massnahme: Es konnten keine Ärzte mehr gefunden werden, die bereit waren, den nächtlichen Notfalldienst in der Permanence zu leisten.

Kostenpflichtige 0900-er-Nummer

Patienten mit leichten und nicht lebensbedrohlichen Notfällen können sich während der Nacht unter einer kostenpflichtigen 0900-er Nummer melden, wo sie von geschultem Personal beraten und allenfalls an einen Pikett-Hausarzt oder ein Spital weitergewiesen werden. Auch Hausbesuche der Ärzte sind möglich. Ausserdem gibt es an den Spitälern weiterhin 24-Stunden Notfalldienste. Diese sind allerdings vor allem auf schwere Notfälle eingestellt. Bei der Luzerner Ärztegesellschaft befürchtet man deshalb, dass künftig mehr Patienten die Notfallaufnahme der Spitäler benutzen. Das könne massiv höhere Kosten verursachen.

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