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LUZERN: Abfallberg im Kanton Luzern wächst weiter

Im Kanton Luzern hat die Menge der Siedlungsabfälle im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren wieder stärker zugenommen. Insgesamt fielen gut 171'800 Tonnen Siedlungsabfälle an. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Ein Kehrichtsack von Recicling Entsorgung Abwasser Luzern (Real). (Archivbild: LZ)

Ein Kehrichtsack von Recicling Entsorgung Abwasser Luzern (Real). (Archivbild: LZ)

Im Kanton Luzern fielen im Jahr 2016 gut 171'800 Tonnen Siedlungsabfälle an, rund 6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Luzern Statistik (Lustat) am Donnerstag mitteilte. Die Pro-Kopf-Menge stieg um 19 Kilogramm auf 431 Kilogramm. Die Separatsammelquote lag bei gut 50 Prozent.

85'400 Tonnen Siedlungsabfälle gelangten im Jahr 2016 im Kanton Luzern als Hauskehricht in die Kehrichtverbrennung, 86'400 Tonnen wurden separat gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt. Die Separatabfälle haben gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent zugenommen.

Die grössten Zunahmen waren dabei mit einem Plus von rund 3'200 Tonnen beim Grüngut, bei Papier/Karton mit einem Plus von 2'000 Tonnen und beim Altglas mit einem Plus von rund 1'100 Tonnen zu verzeichnen.

Vergärungs- und Kompostiermarkt wächst

Die in Luzerner Kompostier- und Vergärungsanlagen verarbeitete Abfallbiomasse nahm im Jahr 2016 weiter zu und erreichte mit über 89'500 Tonnen erneut einen Höchstwert (+5'100 t gegenüber 2015).

Die Menge an unverschmutztem, überschüssigem Aushub- und Ausbruchmaterial blieb 2016 nach zwei Jahren mit Rückgängen bei rund 1,13 Millionen Festkubikmetern und somit etwa auf dem Vorjahresniveau.

Der Kiesabbau betrug 2016 knapp 750'000 Festkubikmeter, leicht weniger als im Vorjahr. Deutlich zurückgegangen sind jedoch die Kies- und Sandimporte aus anderen Kantonen, nämlich um 123'000 Kubikmeter auf 670'000 Kubikmeter.

Rückgang bei den Sonderabfällen

73'000 Tonnen Sonderabfälle fielen im Jahr 2015 im Kanton Luzern an, rund 10'000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Die jährlichen Schwankungen hängen stark mit dem Anfall von verschmutztem Aushubmaterial aus belasteten Standorten zusammen.

pd/zim

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