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LUZERN: Ärzte kritisieren Schulimpfung

Schulärzte stellen den Nutzen der Schulimpfung in Frage. Bisher hätten sich dadurch kaum mehr Kinder und Jugendliche impfen lassen.
Roseline Troxler
Eine Ärztin bereitet eine Impfspritze vor (Symbolbild). (Archivbild Nadia Schärli)

Eine Ärztin bereitet eine Impfspritze vor (Symbolbild). (Archivbild Nadia Schärli)

Der Kanton Luzern hat im Sommer die freiwillige Schulimpfung wieder eingeführt, um die Impfrate – insbesondere bei Masern – zu erhöhen. Eine Umfrage bei Luzerner Schulärzten zeigt: Die Massnahme entfaltet kaum Wirkung.

Hoher Aufwand, wenig Nutzen

Die Ärzte kritisieren zudem das Vorgehen des Kantons. So sagt Hansjakob Roelli, Schularzt in Sursee: «Der administrative Aufwand ist hoch und steht in einem schlechten Verhältnis zum angestrebten Nutzen.» Roelli fordert stattdessen Konsequenzen für Personen, die sich nicht impfen lassen. «Wer öffentliche Institutionen benutzt, sollte geimpft sein, da die Krankheit bereits vor Ausbruch ansteckend ist und ungeschützte Personen erkranken können.»

Laut Kanton lässt sich der Erfolg der Impfkampagne erst im Sommer 2014 beurteilen. Im laufenden Jahr gab es im Kanton Luzern bisher zehn Fälle von Erkrankung an Masern.

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