LUZERN: Ärzte und Pfleger können hier den Notfall üben

Die alte Luzerner Frauenklinik wird zu einem Trainingszentrum umgebaut. Die Akademie soll internationale Ausstrah­lung erlangen.

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Roger Zobrist, Leiter der Akademie (links), und Reto Babst, Chefarzt Unfallchirurgie. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Roger Zobrist, Leiter der Akademie (links), und Reto Babst, Chefarzt Unfallchirurgie. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Sie werden an Puppen und Simulatoren üben, um echte Patientinnen und Patienten besser versorgen zu können: Ärzte, Pflegepersonen, Zahnärzte und weitere Berufsleute aus dem Gesundheitswesen können sich ab Herbst in der Akademie für medizinisches Training und Simulation in Luzern weiterbilden.

Operationen, Wiederbelebungen oder Notfalleingriffe können sie in der alten Frauenklinik auf dem Areal des Luzerner Kantonsspitals üben. Das Gebäude, das seit 2001 leer steht, wird zurzeit für 35 Millionen Franken um- und ausgebaut.

Das Zentrum ist laut den Initianten in der Schweiz einzigartig und soll nicht nur national, sondern auch international Ausstrahlung erlangen. Das freut den Luzerner Gesundheitsdirektor Markus Dürr: «Ich begrüsse das Projekt wegen der Zusammenarbeit im Ausbildungsbereich.»

Karin Winistörfer

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.