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LUZERN: Amadeus Soszka wird bei «DSDS» in die Pfanne gehauen

Der Luzerner Amadeus Soszka singt bei "Deutschland sucht den Superstar" und wird von der Jury in die Pfanne gehauen. Soszka fühlt sich ungerecht behandelt.
Amadeus Sozska (Bild: Screenshot Youtube)

Amadeus Sozska (Bild: Screenshot Youtube)

Am Samstagabend wurde bei der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» der Auftritt des 20-jährigen Adligenswilers Amadeus Soszka gezeigt. Soszka, dessen Vater in Polen als Opernsänger viel Erfolg hatte, singt zwei klassische Lieder, wird von der Jury um Dieter Bohlen unterbrochen und erhält Bescheid, dass er nicht weiterkommt. So weit nachvollziehbar, zumal «DSDS» als Popmusikformat bekannt ist.

Dann kommt es zum Eklat: Amadeus akzeptiert die Entscheidung nicht, streitet mit Dieter Bohlen und muss schliesslich von seiner Mutter, die ihn begleitet hat, von der Bühne geholt werden. Suggeriert wird am Fernsehen, dass die Peinlichkeit rund eine halbe Stunde gedauert hat.

Verspottung war von Anfang an geplant

Nun hat uns seine Mutter, Teresa Soszka, berichtet, wie es wirklich abgelaufen ist. Amadeus hatte bereits zwei Castingrunden überstanden und wurde eingeladen, vor Bohlens Jury zu singen. «Wir mussten dann sechs Stunden lang ohne Verpflegung warten. Dass sich Amadeus nach seinem Auftritt gegen den Entscheid gewehrt hat, war sicher nicht ideal. Aber das Ganze war viel kürzer, als es am TV rüberkommt.»

Ohnehin hat man den Eindruck, dass Amadeus Soszka von Anfang lächerlich gemacht werden sollte. RTL reiste extra nach Adligenswil für eine Homestory. Diese wurde dann ironisiert inszeniert und kommentiert. Teresa Soszka gibt ein Beispiel: «Die RTL-Mitarbeiterin hat mich gebeten, das Bett von Amadeus zu machen.» Natürlich um ihn dann als Muttersöhnchen zu zeigen.

Das Ganze überrascht nicht, weil bei «DSDS» und ähnlichen Formaten die Verspottung von Kandidaten zum Konzept gehört. «Amadeus nimmt es sportlich und ist nicht deprimiert deshalb», sagt seine Mutter. «Und er wird natürlich weitersingen.»

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