LUZERN: An der Määs regnete es 500 Fahrchips

Es ist wieder Määs in Luzern. Am Samstagmorgen zündete Stadträtin Ursula Stämmer beim Inseli die Konfettibombe, mit der traditionsgemäss die Luzerner Herbstmesse eröffnet wird.

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Die Hauptattraktion der diesjährigen Määs: Die Riesenschaukel «Monster». (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Hauptattraktion der diesjährigen Määs: Die Riesenschaukel «Monster». (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Über 500 Fahrchips aus der Konfettibombe regneten auf die wartenden Kinder und ihre Eltern. Rund 350 000 Personen besuchen jeweils die Lozärner Määs. Das ergab eine stichprobenweise Zählung im Jahr 2006. «Damit ist die Määs die grösste Veranstaltung in der Zentralschweiz», sagt Rico de Bona, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen in der Stadtverwaltung.

356 Bewerbungen für 158 Plätze
Auch bei den Schaustellern und Marktfahrern ist die Lozärner Määs beliebt. Dieses Jahr gingen für die 158 Standplätze im Lunapark und an der Warenmesse 356 Bewerbungen ein. «Das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr», sagt Erich Felber, der bei der Stadt Luzern für die Organisation der Määs verantwortlich ist. Allein im Lunapark gab es das Vierfache an Bewerbungen gegenüber dem Platzangebot (198 Bewerbungen für 48 Plätze).

Als eines der Highlights im Lunapark kündigt sich die Riesenschaukel «Monster» an. «Erstmals haben wir aber auch ein zweistöckiges Rösslikarussell», sagt Felber. Eine Besonderheit an der Warenmesse sei ein Stand, «an dem vor Ort Bonbons produziert werden».

Das ist weiter wissenswert zur Määs:

  • Am Familientag, dessen Datum später bekannt gegeben wird, kann man bis 19 Uhr auf allen Bahnen zum halben Preis fahren. Der Halbpreis-Tag ersetzt den bisherigen Einfränkler-Tag. Dieser wird laut Määs-Leitung aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen abgeschafft.
  • Um die Sicherheit der Määs-Besucher zu gewährleisten, sind wiederum uniformierte und zivile Polizisten sowie Mediatoren und SIP-Kräfte (Sicherheit Intervention Prävention) im Einsatz.
  • Am 10. Oktober um 9 Uhr gibt es auf dem Määs-Gelände einen Gottesdienst mit Pfarrer Ernst Heller.

hb

Am 3. Oktober in der «Zentralschweiz am Sonntag»: «Wie Ostern und Weihnachten zusammen»: Zwei Stadtoriginale zeigen uns ihre persönlichen Highlights.