LUZERN: Angy-Burri-Museum stolpert über den Zonenplan

Die Kulturobjekte des Musikers und Stadtoriginals Angy Burri erhalten vorläufig kein Museum. Die Scheune in Werthenstein, das als Museumsstandort auserkoren war, liegt in der Landwirtschaftszone.

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Andreas Schöpfer von der IG Angy Burri mitten im Nachlass des Luzerner Stadtindianers. (Bild: Nadja Schärli / Neue LZ)

Andreas Schöpfer von der IG Angy Burri mitten im Nachlass des Luzerner Stadtindianers. (Bild: Nadja Schärli / Neue LZ)

Das geplante Museum für den im Dezember 2013 verstorbenen Stadt-Indianer Angy Burri gerät ins Stocken. Wie Recherchen von Radio Pilatus ergeben haben, kann am geplanten Standort in Werthenstein gar nicht gebaut werden. Er liegt in der Landwirtschaftszone. Dies bestätigte der Präsident der IG Angy Burri Museum, Georg Riedler, auf Anfrage von Radio Pilatus. Wieso man dies erst jetzt gemerkt habe, begründete Georg Riedler damit, dass «wir Leuten vertraut haben, welche sagten, es sei kein Problem.»

IG sucht geeignete Liegenschaft

Allerdings soll es so oder so ein Angy-Burri-Museum geben: Die IG will gemäss Riedler nach Lokalitäten suchen, welche momentan nicht gebraucht werden. Die Suche gilt zudem Sponsorengeldern. Die Scheune, die zum Museum werden sollte, liegt im Ringgei in Werthenstein. Dort ist der Nachlass von Angy Burri eingelagert.

cv

Angy Burri mit seiner Harley Davidson, fotografiert am 20. Mai 2011. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Angy Burri mit seiner Harley Davidson, fotografiert am 20. Mai 2011. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Legendär: Angy Burri and the Apaches, hier bei einem Auftritt am Westernball am 9. März 2002 in der Festhalle Allmend in Luzern. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Legendär: Angy Burri and the Apaches, hier bei einem Auftritt am Westernball am 9. März 2002 in der Festhalle Allmend in Luzern. (Bild: Archiv / Neue LZ)