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LUZERN: Arbeitsintegration: Erfolg dank Mehraufwand

Das Arbeitsintegrationsprogramm Refit der Stadt Luzern hat 2014 mehr Rückkehrer ins Berufsleben verzeichnet als in den Vorjahren. 45 Sozialhilfebezügern wurde Erwerbsarbeit vermittelt, 24 von ihnen haben jetzt eine Festanstellung.
Ein Einsatzgebiet für grundlegende Berufspraxis: Reinigungsarbeiten an öffentlichen Orten. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Einsatzgebiet für grundlegende Berufspraxis: Reinigungsarbeiten an öffentlichen Orten. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Stadt Luzern hat vor einem Jahr zusätzlich zu den bestehenden Arbeitsintegrationsstellen zehn Plätze im Tiefbauamt geschaffen. Sozialhilfebezüger sammeln dort Arbeitserfahrungen bei Reparatur-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten. 15 Personen fanden im letzten Jahr nach einem Einsatz in den beiden städtischen Programmen wieder eine Stelle.

Teilnehmer des Programms arbeiten im Buffetservice oder in der Lingerie eines Betagtenzentrums, führen einfachere Arbeiten bei der Stadtgärtnerei aus, helfen bei Bürotätigkeiten im Teilungsamt oder in der Volksschule, unterstützen bei Mittagstischen und einfachen Hauswartungsarbeiten und putzen Strassen und Wege.

200 Franken Integrationszulage

32 Personen arbeiten derzeit bei den beiden Arbeitsintegrationsprogrammen Fit und ReFit der Stadt Luzern. Alle sind Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger. Fast die Hälfte davon, nämlich 44 Prozent, sind Frauen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Zustupf in Form einer monatlichen Integrationszulage von 200 Franken neben der Unterstützung der Sozialhilfe.

Im Rahmen des Programms konnte gemäss einer Medienmitteilung der Stadt im vergangenen Jahr 24 Personen eine Festanstellung vermittelt werden. 14 Personen fanden eine befristete Anstellung, zwei eine Lehrstelle, fünf können auf Abruf arbeiten, und zwei der insgesamt 45 Personen haben eine Arbeitsstelle mit Stundenlohn.

Neue interne Personalvermittlung

Die Fachstelle Arbeit verfügt seit 2014 über eine eigene Personalvermittlung, für die zusätzliche 60 Stellenprozente zur Verfügung stehen. Damit könne man auf externe Dienstleistungen verzichten, womit Kosten eingespart werden könnten, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

pd/cv

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