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LUZERN: Auf «The Kitchen» folgt ein Sushi-Take-away

Ein Schweizer Familienbetrieb setzt an der Pilatusstrasse 1 neue Akzente: Ab März werden dort japanische Gerichte serviert. In anderen Städten ist der Gastrobetrieb bereits erfolgreich.
Sandra Monika Ziegler
Das Restaurant «The Kitchen» beim Bahnhof Luzern ist seit Ende Juli geschlossen. (Bild Stefanie Nopper)

Das Restaurant «The Kitchen» beim Bahnhof Luzern ist seit Ende Juli geschlossen. (Bild Stefanie Nopper)

Nur knapp ein Jahr hatte das Restaurant The Kitchen beim Luzerner Bahnhof geöffnet. Dann ging es Knall auf Fall, und Ende Juli wurde das Lokal geschlossen. Seither ist es dunkel an der Pilatusstrasse 1. Jetzt hat die Immobilienverwaltung Krieger & Linsi AG mit der Fredy Wiesner Gastronomie eine neue Betreiberin für die Lokalität an der Pilatusstrasse 1 gefunden. Die Parteien wurden sich einig, der Vertrag ist unterschrieben und der Start auf März festgesetzt, wie auf Anfrage bestätigt wurde.

Der Schweizer Familienbetrieb – Vater, Mutter und zwei Söhne – will dort eine Negishi-Sushi-Bar eröffnen. Den Hauptsitz hat die Firma in Volketswil ZH. Sie führt bereits 25 Lokale mit 500 Angestellten aus 60 Nationen und ist mit verschiedenen Gastronomiekonzepten seit Anfang der Neunzigerjahre in den Städten Zürich, Bern, Basel, Zug und Winterthur erfolgreich tätig. Erstmals wird die Firma nun auch in Luzern aktiv. Daniel Wiesner, operativer Leiter des Familienbetriebs, sagt auf Anfrage: «Im Erdgeschoss werden wir einen Sushi-Take-away führen. Das Restaurant im ersten Stock wird spezielle japanische Angebote ab dem Wagen servieren, sowohl warme wie kalte Speisen.» Ihre Konzepte, so Daniel Wiesner, hätten sie als «reisefreudige Familie» quasi importiert. So betreibt die Familie australische und asiatische Restaurants, Sushi-Bars und Hamburger-Shops.

«Jedes Mal, wenn uns ein Gastrokonzept überzeugte, versuchten wir das auch in der Schweiz umzusetzen. So haben wir in der Schweiz internationale Trends gesetzt.» Und war das Konzept bisher erfolgreich, oder mussten Wiesner-Betriebe auch schon Konkurs einreichen? «Nein, wir haben noch keinen Betrieb in den Konkurs laufen lassen. Wir haben auch schon Betriebe nicht weitergeführt, aber erst nach Ablauf der Pachtverträge.»

Das schürt Hoffnung, denn die vorherigen Betreiber hatten einen unrühmlichen Abgang und schlossen das Lokal im Juli «aus wirtschaftlichen Gründen». Sie liessen die Angestellten im Regen stehen. Diese mussten ihren Lohn teils per Anwalt einfordern und warten bis heute auf ihr Geld.

Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

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