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LUZERN: Ausbildungsprojekt für Flüchtlinge geht in die zweite Runde

Am 2. August ist der Vorkurs «Perspektive Pflege» für anerkannte Flüchtlinge mit 15 neuen Teilnehmern gestartet. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt führt der Kanton Luzern, die ZIGG und die ENAIP den Kurs ein zweites Mal durch.
Die neue Klasse des Vorkurses "Perspektive Pflege" mit Adrian Wyss, Prorektor Weiterbildung HF der HFGZ und Projektverantwortlicher für die ZIGG, Verena Felder, Lehrperson Perspektive Pflege sowie Tobias Lengen, Geschäftsführer der ZIGG (hinten v.r.n.l.) (Bild: zvg)

Die neue Klasse des Vorkurses "Perspektive Pflege" mit Adrian Wyss, Prorektor Weiterbildung HF der HFGZ und Projektverantwortlicher für die ZIGG, Verena Felder, Lehrperson Perspektive Pflege sowie Tobias Lengen, Geschäftsführer der ZIGG (hinten v.r.n.l.) (Bild: zvg)

12 Frauen und drei Männer werden während fast einem Jahr 235 Kurstage und zwei Praktika in Langzeitbetrieben absolvieren. «Nach einer ausführlichen Evaluation des Pilotprojektes aller beteiligten Institutionen war uns klar, dass erneut 15 Flüchtlinge von dem Angebot profitieren und so eine Chance auf eine bessere berufliche Integration erhalten sollen», erklärt Guido Graf, Regierungsrat Kanton Luzern, in der Medienmitteilung.

Die anerkannte Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea, Somalia, Uganda und Äthiopien starteten am 2. August mit dem Deutschunterricht bei der ENAIP (Partner für sprachliche und berufliche Aus-und Weiterbildung von Migranten und Flüchtlingen) und besuchen nun seit dem 11. August auch den Pflegeunterricht bei der ZIGG (Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe).

Engpass an Pflegefachkräften entgegenwirken

Das Staatsekretariat für Wirtschaft SECO wurde im Frühling auf das Projekt aufmerksam und hat es ausgezeichnet. Das Pilotprojekt konnte mit der Zeugnisübergabe Mitte Juli mit insgesamt 11 Absolventen erfolgreich abgeschlossen werden. Ein Grossteil von ihnen kann nun von einer Anschlusslösung profitieren.

«Von den Absolventen können zwei eine Attestausbildung zur Assistentin Gesundheit und Soziales und einer eine Lehre zum Fachmann Gesundheit absolvieren. Fünf weitere Teilnehmende absolvieren ein weiteres Praktikum in ihrem Ausbildungsbetrieb und besuchen parallel weiterhin den Deutschunterricht bei der ENAIP», erklärt Marco Borsotti, Präsident der ZIGG. «Dies ist eine zusätzliche Massnahme, dem sich abzeichnenden Engpass an Pflegefachkräften zu begegnen.»

pd/zfo

Tobias Lengen, Geschäftsführer der ZIGG (links) und Adrian Wyss, Prorektor Weiterbildung HF der HFGZ und Projektverantwortlicher für die ZIGG (rechts) begrüssen die neue Klasse des Vorkurses "Perspektive Pflege". (Bild: zvg)

Tobias Lengen, Geschäftsführer der ZIGG (links) und Adrian Wyss, Prorektor Weiterbildung HF der HFGZ und Projektverantwortlicher für die ZIGG (rechts) begrüssen die neue Klasse des Vorkurses "Perspektive Pflege". (Bild: zvg)

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