LUZERN: Autos mit Mängeln – ein Viertel fällt durch

Zu lauter Motor, auslaufendes Öl, illegale Umbauten: Die Polizei findet bei Kontrollen teils haarsträubende Mängel. Und das regelmässig.

Alexander von Däniken
Drucken
Teilen
TCS-Mitarbeiter Josef Matter am Mittwochnach­mittag bei einer Auto-Inspektion in der Prüfstation in Emmen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

TCS-Mitarbeiter Josef Matter am Mittwochnach­mittag bei einer Auto-Inspektion in der Prüfstation in Emmen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Luzerner Polizei kontrolliert Fahrzeuge regelmässig auf Mängel hin. Gerade am vergangenen Wochenende blieben von 29 Autos deren 15 in einer Polizeikontrolle hängen und wurden verzeigt. Zu lauter Motor, auslaufendes Öl, illegale Umbauten – 7 der 29 Autos durften nicht einmal mehr weiterfahren. Dieses Resultat war nicht einmal eine Ausnahme, wie Simon Kopp, Mediensprecher der Luzerner Polizei, auf Anfrage sagt: «Die Ergebnisse sind in etwa immer gleich.» Und: «Wir stellen immer wieder fest, dass Fahrzeuge umgebaut oder illegal getunt werden», sagt Kopp.

Die Zahlen des Luzerner Strassenverkehrsamts bieten einen Einblick: Knapp ein Viertel der regulär kontrollierten Fahrzeuge werden wegen Mängeln zur Nachkontrolle aufgeboten. 2013 wurden vom Strassenverkehrsamt über 61 000 Fahrzeuge gecheckt, über 16 000 mussten ein zweites Mal antraben.

TCS rät: Sorgfältig kontrollieren

Der Touring Club Schweiz (TCS) rät den Fahrzeughaltern, das Auto sorgfältig zu warten. Licht, Scheibenwischer und Luftdruck könnten problemlos in Eigenregie kontrolliert werden.