LUZERN: Bahnhofstrasse: Kantonalbank wehrt sich

Die Zu- und Ausfahrten der Parkhäuser sind eine Knacknuss, um die Bahnhofstrasse von Autos zu befreien. Auch die Kantonalbank hat Zweifel.

Lena Berger
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Die Grafik zeigt Ausfahrten aus den beiden Parkhäusern (grün) Richtung Seebrücke, wenn der Weg über die Bahnhofstrasse (rot) gesperrt ist. (Bild: Grafik Loris Succo / Neue LZ)

Die Grafik zeigt Ausfahrten aus den beiden Parkhäusern (grün) Richtung Seebrücke, wenn der Weg über die Bahnhofstrasse (rot) gesperrt ist. (Bild: Grafik Loris Succo / Neue LZ)

«Wenn die Bahnhofstrasse autofrei ist, kommt man von unserem Parkhaus aus nicht mehr auf direktem Weg auf die Seebrücke.» Das sagt auf Anfrage Daniel von Arx, Sprecher der Luzerner Kantonalbank (LUKB), die an der Hirschmattstrasse ein Parking mit 250 Parkplätzen betreibt. Er befürchtet, dass die Kunden im Verkehr stecken bleiben werden. «Das Parkhaus befindet sich an einer sehr günstigen Lage und wird meist von Kurzparkierern für ein bis zwei Stunden genutzt.»

Weitere 232 privat vermietete Parkplätze befänden sich im Parkhaus unter der Liegenschaft Buobenmatt, das ebenfalls über die Rampe des Kantonalbank-Parkings erschlossen werde. Von Arx sagt: «Auch die LUKB ist der Meinung, dass eine autofreie Bahnhofstrasse zur Attraktivierung des linken Reussufers beitragen kann. Wir wünschen uns aber, dass die Stadt Luzern das Verkehrsregime so gestaltet, dass eine möglichst kurze, einfache und hindernisfreie Fahrt vom Parkhaus Kantonalbank in Richtung Seebrücke möglich bleibt.» Seitens Stadt werden derzeit derzeit Verkehrszählungen für Modellrechnungen gemacht. Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, informiert die Stadt weiter.