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LUZERN: Baufreigabe für das Projekt Fels und Führungswechsel im Gletschergarten

Mit der Baufreigabe für das Projekt Fels durch den Stiftungsrat Gletschergarten hat auch dessen Präsidentin Madlena Cavelti Hammer ihren Rücktritt bekannt gegeben. Neu wird die Stiftung von Corinne Fischer präsidiert.
Corinne Fischer ist neue Präsidentin des Stiftungsrats Gletschergarten. (Bild: PD)

Corinne Fischer ist neue Präsidentin des Stiftungsrats Gletschergarten. (Bild: PD)

Gleichzeitig mit der Baufreigabe gab der Gletschergarten mehrere Wechsel im achtköpfigen Stiftungsrat bekannt. Präsidentin Madlena Cavelti Hammer tritt nach nach 13 Jahren an der Spitze ab. Auf sie folgt die Unternehmerin Corinne Fischer. Auf Ende 2016 ziehen sich auch der ehemalige Swisscom-Chef Tony Reis und der ehemalige Verkehrshaus-Direktor Daniel Suter nach mehreren Jahren aus dem Stiftungsrat zurück. Nachrücken wird unter anderem Jobvermittler Jörg Liniert.

Mit dem Projekt Fels investiert der Gletschergarten in die Zukunft. Das Projekt basiert auf drei Säulen:

  • Ein Erlebnisweg im Fels mit Projektions- und Veranstaltungsräumen erneuern das Ausstellungs- und Vermittlungsangebot im Gletschergarten.
  • Das Schweizerhaus wird von den Anbauten freigestellt. Das Spiegellabyrinth erhält einen neuen Standort.
  • Die Parkanlage wird vergrössert und bis zur Sommerau hinauf erweitert.

Für die Erneuerung hat die Stiftung Gletschergarten ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Franken gesprochen. Davon sind per September 2016 rund 17,5 Millionen Franken zugesprochen, heisst es in einer Medienmitteilung des Museums Gletschergarten vom Freitag. Dieser Betrag erlaubte es dem Stiftungsrat, in seiner Septembersitzung die Baufreigabe zu beschliessen. Das Vorhaben soll ab 2018 realisiert werden. Die Fertigstellung ist bis 2020 geplant.

«Als besonderen Erfolg des Projekts darf man schon heute den finanziellen Zuspruch von privater Seite nennen», sagt die neue Präsidentin Corinne Fischer. Private Stiftungen und Einzelpersonen seien es gewesen, die sich als erste hinter das Projekt stellten und namhafte Beiträge an das Projekt sprachen. Fischer zeigt sich zuversichtlich, «dass wir auch den Restbetrag noch einbringen können».

zim/sda

Ein Weg im Berg bringt den Besuchern den Sandstein näher. (Bild: Visualisierung Miller + Maranta, Basel)
So könnte der Eingang zum Felsenweg dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung Miller + Maranta, Basel)
Querschnitt durch den Gartenhof (Bild: Visualisierung Miller + Maranta, Basel)
Mitte-Links im Grundriss das freigestellte Schweizerhaus (schwarz) mit dem neu geschaffenen Aussenbereich. In der Bildmitte und rechts die neuen Ausstellungsräume und der Erlebnisrundgang im Felsinnern. (Bild: Visualisierung Miller + Maranta, Basel)
Die multifunktionale Felsengalerie bietet für rund 100-150 Person Platz. (Bild: Visualisierung Miller + Maranta, Basel)
Querschnitt durch den Fels mit Erlebnisrundgang, integriertem Bergsee und vertikalem Gartenhof als Zugang zur Sommerau. Am linken Bildrand das freigestellte Schweizerhaus (weiss). (Bild: Visualisierung Miller + Maranta, Basel)
Gestaltungsplan »Park« in einer Aufsichtsansicht (Bild: Gletschergarten)
Zukunftsperspektive: Schweizerhaus mit vergrössertem Park und Eingang Spiegellabyrinth (Bild: Gletschergarten)
Der Gletschergarten heute. Hellrot eingefärbt sind die wie Fremdkörper wirkenden Annexbauen aus dem 20. Jahrhundert. (Bild: Gletschergarten)
9 Bilder

Neuer Felsenweg im Gletschergarten

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