LUZERN: Baukommission für Sanierung der Brunnen in Luzern

In der Stadt Luzern sollen für knapp zwei Millionen Franken 134 öffentliche Brunnen saniert werden. Die Baukommission des Grossen Stadtrates heisst die Strategie des Stadtrates gut.

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Einer von 134 Brunnen in der Stadt Luzern, der saniert wird: der Krienbrügglibrunnen beim Philipp-Anton-von-Segesser-Platz. (Bild Boris Bürgisser)

Einer von 134 Brunnen in der Stadt Luzern, der saniert wird: der Krienbrügglibrunnen beim Philipp-Anton-von-Segesser-Platz. (Bild Boris Bürgisser)

Sie hat an ihrer Sitzung den Bericht beraten und grossmehrheitlich gutgeheissen. Sie empfiehlt dem Parlament, dem Kredit in der Höhe von 1,975 Millionen Franken zuzustimmen, wie sie mitteilt. Geteilter Meinung war die Kommission einzig bezüglich der vorgesehenen Kommunikationsmassnahmen. Eine Minderheit vertrat die Meinung, dass sich die Stadt, hauptsächlich aufgrund der aktuellen Finanzlage, diesen Aufwand zurzeit nicht leisten könne.

Über 200'000 Franken sind für Schutz- und Kommunikationsmassnahmen vorgesehen. Die Brunnen an heiklen Orten sollen besser geschützt werden, ferner sollen Bevölkerung und Touristen auf die Bedeutung der Brunnen hingewiesen werden. So können die alten Brunnen bei einem längeren Stromausfall die Bevölkerung mit Trinkwasser versorgen, heisst es im Bericht und Antrag des Stadtrates an das Parlament.

Im Zentrum der Sanierungen stehen die 15 grösseren öffentlichen Brunnen, in die 0,8 Millionen Franken gesteckt werden soll (siehe Liste am Ende). Es sind dies etwa die Brunnen am Mühlen-, Weinmarkt- oder Kornmarkt in der Altstadt, der Wagenbachbrunnen beim KKL, der Bundesplatzbrunnen in der Neustadt oder der Eisenbahnerbrunnen an der Baselstrasse. Für die Sanierung der kleinen Brunnen will die Stadtregierung pauschal 0,3 Millionen Franken reservieren. Dazu kommt eine Reserve im gleichen Umfang.

Mehr als 0,3 Millionen Franken sind für die fachliche Beratung vorgesehen. Die Stadtverwaltung soll zur Bewältigung des Vorhabens zusätzliche 35 Stellenprozente erhalten. Dies sei als Initialaufwand nötig, damit intern Know-how aufgebaut werden könne, schreibt der Stadtrat.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass der Zustand der öffentlichen Brunnen der Stadt noch nicht systematisch erfasst sei. Auch fehle ein Schutzkonzept für historisch wertvolle Brunnen. Ziel sei die Erarbeitung eines Pflege- und Unterhaltsmanagements.

Diese Luzerner Brunnen werden saniert


rem/sda