LUZERN: Baustart für Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin

Das Kantonsspital in Luzern hat am Donnerstag offiziell mit dem Bau eines neuen Zentrums für Notfall- und Intensivmedizin begonnen. Im viergeschossigen Anbau auf der Nordseite des bestehenden Spitalzentrums sollen ab Ende 2016 mehrere Abteilungen zusammenrücken.

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So wird das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So wird das Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Der Spatenstich für das neue Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin (ZNI) erfolgte am Donnerstagmorgen, wie das Luzerner Kantonsspital (LUKS) mitteilte. Investiert werden rund 45 Millionen Franken.

Der Anbau nördlich des heutigen Haupthauses ist vier Stockwerke hoch, 77 Meter lang und 22 Meter breit. In dem Anbau sollen die Intensiv- und die Notfallmedizin, der Aufwachraum, die Anästhesie, Operationssääle und die Radiologie räumlich zusammenrücken. Eine Zusammenlegung sei innerhalb der bestehend Bauten nicht möglich, heisst es in der Mitteilung.

Mit dem Neubau und den einfacheren Abläufen will das Spital effizienter arbeiten. Es rechnet mit einer zunehmenden Zahl an Patienten.

Das Kantonsspital mit Kliniken in Luzern, Sursee, Wolhusen und Montana VS zählt rund 6070 Mitarbeiter. Es behandelt jährlich rund 39'500 stationäre Patienten und zählt über 516'600 ambulante Patientenkontakte. (sda)