Luzern baut Lobbying für Bern aus

Der Kanton Luzern verstärkt seine Interessenvertretung auf Bundesebene. Dazu wird eine neue Stelle geschaffen.

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Das Bundeshaus erwacht. Luzern sendet vorerst keinen Lobbyisten nach Bern. (Bild: Keystone)

Das Bundeshaus erwacht. Luzern sendet vorerst keinen Lobbyisten nach Bern. (Bild: Keystone)

Der Luzerner Regierungsrat hat beschlossen, die Zusammenarbeit des Kantons Luzern mit Bundesbern stärker zu koordinieren und wichtige Entscheidungsprozesse beim Bund enger zu begleiten. Laut einer Mitteilung der Staatskanzlei sollen dadurch die Kärfte besser gebündelt werden, so etwa für Projekte Bypass Luzern oder Tiefbahnhof.

Die neugeschaffene Stelle beobachtet die Geschäfte auf Bundesebene und priorisiert diese für den Kanton Luzern. Ebenso soll der Austausch mit den Luzerner Bundesparlamentarier intensiver gepflegt werden. Aus Kosten-Nutzen-Erwägungen verzichtet der Regierungsrat vorderhand auf die Entsendung eines Luzerner Lobbyisten nach Bern. In letzter Zeit haben einige Kantone ihre Präsenz durch ständige Vertreter erhöht. Die neue Stelle Interessenvertretung ist eingebettet in die Strategie «Aussenbeziehungen des Kantons Luzern».

pd/rem