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LUZERN: Bedingte Freiheitsstrafe für Drogenschmuggler

Das Kriminalgericht hat einen Mann zu einer bedingten zweijährigen Freiheitsstrafe verurteilt, weil er knapp ein Kilogramm Kokain von Spanien in die Schweiz gebracht hatte. Der 35-Jährige schluckte für den Transport den in über 90 Päckchen verpackten Stoff.
Nicht wegen des Konsums, aber wegen des Schmuggelns von Kokain verurteilte das Luzerner Kriminalgericht einen Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe. (Symbolbild Keystone / Martin Ruetschi)

Nicht wegen des Konsums, aber wegen des Schmuggelns von Kokain verurteilte das Luzerner Kriminalgericht einen Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe. (Symbolbild Keystone / Martin Ruetschi)

Der Beschuldigte wurde wegen einer schweren Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verstosses gegen das Ausländergesetz schuldig gesprochen, wie dem am Dienstag publizierten Urteil zu entnehmen ist. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Er gab die Vorwürfe zu, so dass das abgekürzte Verfahren angewendet werden konnte. Der Urteilsspruch ist somit rechtskräftig.

Der in Spanien wohnhafte Nigerianer konnte die Miete nicht mehr bezahlen und liess sich deswegen als Bodypacker anheuern. Er schluckte im Februar 2015 92 Fingerlinge, die total 913 Gramm Kokain enthielten, und flog in die Schweiz. Abliefern musste er den Stoff in Luzern. Für den Transport hätte er neben den Reisespesen 1500 Euro erhalten.

Bevor der Bodypacker alle Fingerlinge ausgeschieden hatte, wurde er in Luzern von der Polizei verhaftet. Nach 81 Tagen Untersuchungshaft wurde er nach Spanien ausgeschafft.

Im Urteil wird festgestellt, dass der Beschuldigte zwar eine beträchtliche Menge Kokain transportiert habe. Als Bodypacker sei er aber auf einer unteren Hierarchiestufe des Drogenhandels gestanden, und er habe nur ein Mal gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen. (sda)

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