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LUZERN: Behörden fordern konsequente Busbevorzugung

Das System RBus soll auf der Linie 1 Kriens-Luzern-Ebikon mit Doppelgelenk-Trolleybussen und Busbevorzugung die Zuverlässigkeit erhöhen sowie die Kapazität steigern. Der RBus soll bis 2025 zu einem tram-ähnlichen Nahverkehrssystem für die Agglomeration Luzern werden.
Separate Busspur: RBus auf der Pilatusstrasse. (Bild: Visualisierung Mathis Partner)

Separate Busspur: RBus auf der Pilatusstrasse. (Bild: Visualisierung Mathis Partner)

Die passagierträchtigste Buslinie im Kanton Luzern von Kriens nach Luzern Maihof erhält ab Mitte 2014 längere Fahrzeuge. Die neun Trolleybusse mit Doppelgelenken ähneln im Aussehen Trams, sind 25 Meter lang und zählen über 200 Plätze.

Die neuen Busse könnten bis zu 30 Prozent mehr Passagiere aufnehmen als die heutigen Anhängerbusse, teilte der Luzerner Verkehrsverbund am Freitag mit. Die Beschaffung koste 12,75 Millionen Franken.

Die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) haben bereits heute Doppelgelenk-Trolleybusse im Einsatz. Es handelt sich allerdings um eine ältere Generation.

Die neuen Busse sind neben baulichen Massnahmen Teil des «Rbus»-Systems (rapid bus, Englisch für «schneller Bus»), das auf der Linie 1 bis 2025 in Betrieb gehen soll. Mit dem neuen Konzept sollen mehr Passagiere zuverlässiger befördert werden können. Das System wird bereits in mehreren Städten in Frankreich oder Südamerika eingesetzt.

Busbahnhof in Ebikon (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
Busbahnhof in Ebikon (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
RBus beim Maihof (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
RBus beim Bahnhof Luzern (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
RBus auf der Pilatusstrasse (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
RBus in Obernau (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
RBus beim Schappe Center in Kriens (Bild: Visualisierung Mathys Partner)
So sehen die neuen Busse aus, die ab Sommer auf Luzerns Strassen verkehren werden. (Bild: PD)
8 Bilder

Neues Bussystem in Luzern

Kürzere Fahrzeit

Die heutige Fahrzeit von rund 30 Minuten von einer Endstation zur anderen soll im Schnitt um 10 Prozent abnehmen. Ziel ist zudem, dass die Fahrzeit in den Haupt- und Nebenverkehrszeiten weniger stark variiert.

Mit der Realisierung von über 10 Projekten bis 2025 - darunter eigene Spuren, Lichtsignalen und Fahrbahnhaltestellen - sollen die Busse des öffentlichen Verkehrs gegenüber dem Individualverkehr schneller vorwärts kommen.

Zur Beschleunigung der Linie 1 soll auf der Pilatusstrasse durchgängig eine Busspur realisiert werden. Für 2018 ist geplant, die Linie vom Luzerner Stadtrand nach Ebikon Bahnhof zu verlängern.

Die Trolleybuslinie 1 ist laut Kanton mit über 9 Millionen einsteigenden Passagieren pro Jahr die wichtigste aller 91 Bahn- und Buslinien im Kanton Luzern.

sda/rem

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