LUZERN: Bereits 3,5 Millionen Franken für Wirtschaftsfakultät der Uni Luzern

An der Universität Luzern waren im Herbst 2015 2790 Studenten eingeschrieben - 16 mehr als im Jahr Vorjahr. Für den Aufbau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät warb die Uni im vergangenen Jahr 3,5 der verlangten rund 4 Millionen Franken ein.

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Das Uni-Gebäude in der Stadt Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Das Uni-Gebäude in der Stadt Luzern. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Die meisten grösseren Donationen im Jahr 2015 seien für den Aufbau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gewährt worden, heisst es im am Montag veröffentlichen Jahresbericht der Universität Luzern.

Die Universität hat nämlich den politischen Auftrag, dafür rund vier Millionen Franken einzuwerben. Dieses Ziel hat sie bereits zu einem grossen Teil erreicht: Bis Ende 2015 tätigten 33 private Spenderinnen und Spender Zusagen von 3,5 Millionen Franken. Gemäss Gesetz müssen im Geschäftsbericht finanzielle Unterstützungen durch Dritte von über einer halben Million Franken offengelegt werden.

Mit einer Million Franken stammt die bislang grösste Zusprache von der Stiftung Domarena. Die Stiftung gewährt der Uni damit eine Anschubfinanzierung für die Professur für Gesundheitsmanagement. Zahlungen seien 2017 und 2018 im Umfang von je 500 000 Franken vereinbart, heisst es weiter.

Die Jahresrechnung der Universität Luzern schliesst bei einem Aufwand von rund 60,12 Millionen Franken mit einem Gewinn von 0,84 Millionen Franken ab. Von diesem fallen rund 0,7 Millionen Franken auf Gewinne aus Weiterbildungen. Der Gewinn wird den freien Reserven zugeschrieben.

Die Drittmittel des Schweizerischen Nationalfonds sowie der übrigen Drittmittelgeber seien gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, heisst es. Insgesamt wurden 7,4 Millionen Franken zugesprochene Mittel verbucht.

Grösste Fakultät war weiterhin jene der Rechtswissenschaften. Sie zählte 1326 Studenten. An der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät studierten 1178 Personen. 269 Personen waren an der Theologischen Fakultät eingeschrieben. 24 Prozent der Studenten wohnen im Kanton Luzern, 13 Prozent in Zürich. Nach Luzern kommen unter anderem aber auch Studenten aus dem Aargau, Tessin, St.Gallen, Bern, Zug und Schwyz. (sda)