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LUZERN: Berufseinbrecher muss fünf Jahre hinter Gitter

Ein 31-jähriger Mann ist im Kanton Luzern wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Der Kosovare soll 2011 und 2012 mit Komplizen Einbrüche in der Schweiz und in Deutschland verübt haben.
Ein Einbrecher bei der Arbeit (gestellte Szene). (Bild: Keystone (Archiv))

Ein Einbrecher bei der Arbeit (gestellte Szene). (Bild: Keystone (Archiv))

Das Luzerner Kriminalgericht befand den Mann auch der mehrfachen qualifizierten Sachbeschädigung, der versuchten Sachbeschädigung, des mehrfachen Hausfriedensbruchs und versuchten Hausfriedensbruchs für schuldig. Das am Mittwoch publizierte Urteil liegt erst im Dispositiv vor. Es ist noch nicht rechtskräftig.

Laut Staatsanwaltschaft war der Mann zwischen Dezember 2011 und Anfang Juli 2012 auf Diebestour gegangen. Zu den Geschädigten zählen Banken, Landi-Betriebe, Grossverteiler und Tankstellenbetreiber.

Die Anklage hatte eine sechsjährige Freiheitsstrafe gefordert. Von der nun gefällten gut fünfjährigen Freiheitsstrafe sass der Mann bereits über zwei Jahre ab.

Neben der Gefängnisstrafe muss der Beschuldigte laut Gericht Zivilforderungen der Privatkläger in der Höhe von 113'000 Franken nachkommen und den Betroffenen gegen 406'000 Franken Schadenersatz zahlen. Die Summen muss er mit allfälligen Komplizen aufbringen. Hinzu kommen knapp 52'000 Franken Verfahrenskosten. Das Geld muss sich der Kanton jedoch ans Bein streichen. (sda)

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