LUZERN: Betrüger ergaunern 230'000 Franken

Sie waren mit gefälschten Kreditkarten auf Shoppingtour, jetzt hat die Polizei einer Bande das Handwerk gelegt. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Kreditkarte schützen.

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263 Mal mit gefälschter Karte bezahlt: Kreditkartenbetrüger trieben ihr Unwesen. (Symbolbild Keystone)

263 Mal mit gefälschter Karte bezahlt: Kreditkartenbetrüger trieben ihr Unwesen. (Symbolbild Keystone)

Die Kreditkartenbetrüger haben in der Zeit vom 1. November bis zum 19. Januar in der Schweiz mindestens 263 Mal mit gefälschten Kreditkarten eingekauft. Dabei hatten sie es vor allem auf Elektronikartikel, Zigaretten oder auch Geschenkkarten (Wertkarten) abgesehen. Die ergaunerte Ware haben sie dann jeweils weiterverkauft, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft mitteilt. Die Deliktssumme beläuft sich auf rund 230'000 Franken.

Bei den vier Tätern handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Sie sind zwischen 25 und 41 Jahren alt und stammen aus Sri Lanka. Einer der Männer wohnt im Kanton Luzern. Die Täter waren einzeln oder in wechselnder Zusammensetzung unterwegs.

Geben Sie niemandem Ihre Kreditkarte. Um potenziellen Missbrauch zu verhindern, sollten Sie darauf bestehen, dass Sie die Karte im Auge behalten können, zum Beispiel bei Bezahlung im Restaurant. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie die Karte im Ausland benutzen. (Bild: Keystone)
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Benutzen Sie Ihre Kreditkarte nicht an unsicheren Orten. Geldautomaten direkt an der Strasse und an schlecht einsehbaren Orten sind ein Risiko, denn hier können Kriminelle einen sogenannten Skimmer installieren, die ihre Kartendaten und den PIN-Code stehlen, um Kopien der Karte herzustellen. Zudem ist es ratsam, die Karte in sehr kleinen Läden und Geschäften mit veralteten Geräten möglichst nicht zu benutzen. (Bild: Archiv Neue LZ)
Sagen Sie niemandem Ihren PIN-Code. Niemand hat das Recht, danach zu fragen. Schreiben Sie Ihren PIN-Code auch nicht auf. Verdecken Sie Ihre PIN bei der Eingabe an einem Geldautomaten oder einer Kasse immer mit der Hand. (Bild: Keystone)
Vorsicht bei PhishingPhishing ist eine Betrugsmethode, mit der versucht wird, über E-Mails an Ihre vertraulichen Daten wie die Kreditkarte zu gelangen. Vorsicht bei E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, Angaben zu Ihrer Person oder zu Ihren Bankverbindungen und/oder Kreditkarten zu machen. Schöpfen Sie Verdacht, antworten Sie nicht. Vertrauliche Daten niemals per Email bekanntgeben.  (Bild: Archiv Neue LZ)
Sorgsam aufbewahrenTragen Sie Sorge zu Ihrer Kreditkarte. Bewahren Sie sie wie Bargeld oder Checks auf. (Bild: Keystone)
Verkaufsbelege prüfen und aufbewahren.  Wer mit der
Kreditkarte eingekauft hat, sollte den
Verkaufsbeleg vor der Unterschrift kontrollieren und ihn aufbewahren.
Der Kontrollbeleg ermöglicht später
die Kontrolle der Monatsrechnung.
Bei Unstimmigkeiten kontaktieren Sie
unverzüglich den Kundendienst Ihrer Bank. (Bild: Keystone)
Melden Sie jedes Problem. Wenn Sie Verdacht schöpfen, dass Ihr PIN-Code gestohlen worden ist, sollten Sie sofort Ihre Bank informieren. Die Telefonnummer finden Sie auf der Rückseite der Kreditkarte. Zeit ist oft der wichtigste Faktor, denn Diebe und Betrüger werden versuchen, Ihre gestohlene Karte so schnell wie möglich einzusetzen.  (Bild: Keystone)

Geben Sie niemandem Ihre Kreditkarte.

Um potenziellen Missbrauch zu verhindern, sollten Sie darauf bestehen, dass Sie die Karte im Auge behalten können, zum Beispiel bei Bezahlung im Restaurant. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie die Karte im Ausland benutzen.

(Bild: Keystone)

pd/rem