LUZERN: Bewilligte Kundgebung in der Stadt ruhig verlaufen

Am Freitagabend nahmen in der Stadt Luzern rund 300 Personen an einer bewilligten Kundgebung gegen die Extremistengruppe 'Islamischer Staat' teil. Die Kundgebung ist friedlich verlaufen. Durch die Sperrung der Seebrücke entstand ein kurzer Rückstau.

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Dies geht aus einer Mitteilung der Luzerner Polizei vom Freitagabend hervor. Der Kundgebungszug, der vom Kurdischen Kultur- und Integrationsverein organisiert wurde und sich gegen die islamistische Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) richtete, habe sich um 18.45 Uhr in Bewegung gesetzt. Die rund 300 Teilnehmenden hielten sich an die vereinbarte Route. Vereinzelt seien Feuerwerksraketen gezündet worden, schreibt die Polizei. Die Seebrücke wurde für ca. 13 Minuten gesperrt werden. Dies führte zu einem kurzen Rückstau.

Im Anschluss an die Kundgebung löste sich die Versammlung nicht wie in der Bewilligung festgehalten am Jesuitenplatz auf. Rund 200 der Teilnehmenden begaben sich via Franziskanerplatz, Hirschengraben, Winkelriedstrasse nach dem Helvetiagärtli, wo sich die Kundgebung um 19.45 Uhr auflöste.

Diesbezüglich würden durch die Bewilligungsbehörde der Stadt die entsprechenden Weiterungen geprüft, schreibt die Polizei abschliessend.

pd/kst