LUZERN: Bildung: Juso überlegt sich Sparmoratorium

Der Verband der Gymischüler will die Schliessung von Schulen nicht hinnehmen. Die Juso prüft gar eine Initiative.

Lukas Nussbaumer
Drucken
Teilen
Will den Widerstand gegen die mögliche Schliessung von Gymnasien organisieren: Agustin Maiorini (16), Sprecher des Dachverbandes der Luzerner Kantonsschüler, am Dienstagnachmittag bei der Kanti Schüpfheim. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Will den Widerstand gegen die mögliche Schliessung von Gymnasien organisieren: Agustin Maiorini (16), Sprecher des Dachverbandes der Luzerner Kantonsschüler, am Dienstagnachmittag bei der Kanti Schüpfheim. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Dachverband der Luzerner Kantonsschüler findet, die Schliessung der Kantis Beromünster und Schüpfheim sei »nicht vertretbar». Noch deutlicher von den in den letzten Tagen bekannt gewordenen Sparplänen distanziert sich die Juso. «Wir werden alles daran setzen, die Umsetzung der Sparvorschläge zu verhindern», kündet Juso-Präsident Joël Mayo an.

Entscheid fällt am 22. März

Die Jungpartei prüft derzeit gar, eine Initiative zu lancieren, mit der ein Sparmoratorium bei der Bildung gefordert wird. Ob die Jungsozialisten auf die Strasse gehen und noch in diesem Jahr Unterschriften sammeln werden, entscheiden die Mitglieder am 22. März.

Möglich ist dannzumal aber auch, dass die Juso auf die Erhöhung der Steuern setzt und beschliesst, entweder der Einführung einer Handänderungs- oder Bodenverbrauchssteuer zum Durchbruch zu verhelfen.