LUZERN: Bourbaki Panorama kämpft um Besucher

38 000 Besucher im Bourbaki Panorama – das sind deutlich weniger als noch vor ein paar Jahren. Nun will der Förderverein das Problem an der Wurzel packen.

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Mittendrin: ein Tourist beim Rundbild im Bourbaki-Panorama. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Mittendrin: ein Tourist beim Rundbild im Bourbaki-Panorama. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

«Dem Bourbaki Panorama fehlen 125 000 Franken bis Ende Jahr!» Dieser Titel eines aktuellen Spendenbriefs des Vereins zur Erhaltung des Bourbaki Panoramas lässt aufhorchen. Sollte das Museum am Luzerner Löwenplatz, in dem das 112 x 10 Meter grosse Rundbild von 1881 zum deutsch-französischen Krieg ausgestellt ist, etwa in finanziellen Schwierigkeiten stecken? Anfang 2009 frohlockten die Museumsbetreiber noch, dass die Besucherzahl 2008 von durchschnittlich 40 000 auf gegen 69 000 gesteigert werden konnte. Im Jahr 2000 besichtigten gar 93 000 Personen das historisch wertvolle Riesengemälde.

Konrad Vogel, Präsident des Vereins zur Erhaltung des Bourbaki Panoramas, bestätigt den Negativtrend. In den Spitzenjahren 2000 und 2008 habe es namhafte Neuerungen gegeben – der Effekt sei aber jeweils rasch verpufft. Nun scheinen selbst Investitionen nicht mehr zu helfen: 2012 konnte das Museum nur 38 000 Besucher verzeichnen – dies obwohl im Herbst davor die Begleit-Ausstellung für 700 000 Franken umfassend erneuert worden war. Auch beim Sammeln von Spendengeldern harzt es: Von den jährlich notwendigen 220 000 Franken für den laufenden Unterhalt und Reparaturen konnten bislang erst 95 000 Franken akquiriert werden.

Mittelfristig Abhilfe schaffen soll eine Konzentration auf Kinder und Jugendliche. Mit einem Generationen- und einem Schulprojekt möchte der Verein das Bourbaki Panorama bei der jungen Generation wieder bekannter machen.

scd

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