LUZERN: Brand in Luzern – 14 Bewohner evakuiert

In der Nacht auf Sonntag hat es in der Stadt Luzern gebrannt. 14 Bewohner eines Hauses mussten evakuiert werden. Eine Person wurde verletzt.

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Die Polizei erhielt am Sonntagmorgen kurz nach 5.30 Uhr die Meldung, wonach an der Klosterstrasse in der Stadt Luzern in einer Küche eines Mehrfamilienhauses Feuer ausgebrochen sei. Im ganzen Gebäude gab es eine starke Rauchentwicklung.

Der Rettungsdienst brachte eine Person mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Spital. 14 Personen und eine Katze wurden vorübergehend aus dem Gebäude evakuiert.

Die Brandursache ist gemäss Polizei-Communiqué bereits geklärt: Das Feuer brach aus, weil eine Herdplatte in einer Wohnungsküche nicht ausgeschaltet war.

Vorsichtsmassnahmen für den Kochherd

Unachtsamkeit ist im Haushalt die Brandgefahr Nummer 1. Man lässt sich ablenken, das Telefon klingelt oder die Wäsche muss noch aufgehängt werden, und dabei geht vergessen, dass die Herdplatte oder das Bügeleisen noch eingeschaltet sind. Eine andere, ebenso gefährliche Brandquelle im Haushalt sind ältere, reparaturbedürftige Elektrogeräte. Die Beratungsstelle für Brandverhütung gibt folgende Tipps:

  • Schalten Sie den Kochherd immer aus und stellen Sie die Pfannen auf die Seite, wenn Sie die Küche verlassen.
  • Überhitztes Bratöl in keinem Fall mit Wasser löschen. Ersticken Sie die Flammen mit Hilfe eines Deckels, einer Löschdecke oder mit einem nassen Handtuch.
  • Platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände in der Nähe von Herdplatten oder auf dem Kochfeld.

  • Bei Bügeleisen nach Gebrauch den Stecker rausziehen.
  • Elektrogeräte bei Nichtgebrauch am besten ganz ausschalten und auch nicht im Standby-Modus belassen.
  • Besonders ältere und verstaubte Apparate bedeuten erhöhte Brandgefahr. Deshalb Geräte periodisch revidieren und reinigen lassen.
  • Defekte Stecker und Kabel immer gleich ersetzen und keine Kabel unter Türen oder Teppichen durchführen. Elektroinstallationen oder das Ersetzen defekter Steckdosen und Schalter immer von Fachpersonen ausführen lassen.

Weitere Tipps finden Sie unter www.bfb-cipi.ch

pd/rem