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LUZERN: Bruder Fritschi wird Botschafter

Die Zunft zu Safran wird am Sechseläuten den klammen Kanton Luzern vertreten. Das Ereignis ist Titelthema des «Fasnachtsfüerers» 2016.
Titelseite des neuen Fasnachtsfüerers. (Bild: zvg)

Titelseite des neuen Fasnachtsfüerers. (Bild: zvg)

Mitte April wird sich ein historisches Ereignis in Zürich abspielen: am Sechseläuten 2016 wird Bruder Fritschi mit Entourage auf den Züri-Böögg treffen. Bruder Fritschi schlüpft in die Botschafterrolle – ob er hoch zu Ross mit der Fahne der Zunft zu Safran auftreten wird, ist jedoch noch nicht entschieden. Offiziell informiert wird laut dem Zürcher Zentralkomitee der Zünfte erst Mitte März. Das ist übrigens nicht der erste Zürcher Auftritt von Bruder Fritschi, denn bereits 1443 war er beim Alten Zürichkrieg mit dabei. Dies und andere Ungeheuerlichkeiten waren gestern anlässlich der Präsentation des 44. «rüüdigen Fasnachtsfüerers» zu vernehmen.

Ein Orden für Ursula Stämmer

Besondere Ehre gebührt der abtretenden Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer-Horst. Sie erhält den «Goldigen Satire Orden der Stadt Luzern 2015». Gemäss Oberehrenbock Silvio Panizza gaben dafür zwei Dinge den Ausschlag: «Erstens ist einstimmig gewählt worden. Einstimmig deshalb, weil sie selber eine begeisterte Fasnächtlerin, gesellig und volksnah ist.»

Keinen Orden, sondern eine Schelte wird mit dem «Lätt-Göggu» verteilt. Damit ehrt die «Komisch-Friitig-Gsellschaft» Geschäfte, die besonders unfasnächtliche Schaufenster präsentieren. Ihren Namen hat die Gesellschaft wegen des Fasnachtsfreitags, der unter Fasnächtlern als komisch empfunden wird. Für das Jahr 2015 erhielt Chäs Barmettler den Wanderpokal. Er darf der «Komisch-Friitig-Gsellschaft» am komischen Freitag den Apéro kredenzen.

Sicherheit für alle

Damit der grösste Stadtluzerner Anlass sicher vonstattengeht, wird dieses Jahr genau hingeschaut. Die Stadt Luzern führt dazu eine «Crowd-Management-Analyse» durch, um Sicherheitsrisiken zu orten und zu minimieren. Unbestätigten Gerüchten nach berge die Rathaustreppe ein besonders grosses Risiko und sollte wenn immer möglich frei von fasnächtlichem Treiben sein. Ob es sich dabei wirklich nur um eine Story aus dem Lozärner Klatsch-Blatt handelt, konnte bis Redaktionsschluss nicht schlüssig geklärt werden. Klar indes ist, dass Markus Babbels’ Weisswurst-Angebot für Schweizer Schiedsrichter nicht ankommt.

Sandra Monika Ziegler

HINWEIS

«De rüüdig Fasnachtsfüerer» ist ab Mittwoch für 5 Franken an allen grösseren Kiosken erhältlich.

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