LUZERN: Brustzentrum Klinik St. Anna ausgezeichnet

Das Brustzentrum Klinik St. Anna wurde im Herbst 2016 auditiert und erhält das Qualitätslabel der Krebsliga Schweiz. Am Mittwoch fand nun die offizielle Zertifikatsübergabe in der Klinik St. Anna statt.

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Eine Frau bei einer Vorsorgeuntersuchung, um möglichen Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. (Bild: Keystone)

Eine Frau bei einer Vorsorgeuntersuchung, um möglichen Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. (Bild: Keystone)

Im Herbst 2016 hat das Brustzentrum Klinik St. Anna die hohe Qualität seiner interdisziplinären Betreuung der Patientinnen unter Beweis gestellt. Die definierten Kriterien wurden ausserordentlich gut erfüllt und das Zentrum wurde gemäss Vorgaben der Krebsliga Schweiz und der schweizerischen Gesellschaft für Senologie zertifiziert, heisst es in einer Medienmitteilung der Hirslanden Klinik St. Anna vom Freitag.

Brustkrebs ist eine Diagnose, die unvermittelt in das Leben einer Frau tritt und alle Lebensbereiche betrifft. Umso wichtiger ist es, dass für jede Frau die bestmögliche Therapie individuell definiert wird. In der Klinik St. Anna wird vor Behandlungsbeginn jeder Fall gemeinsam mit den verschiedenen Fachspezialisten besprochen und mit der betroffenen Frau der bestmögliche Weg gewählt.

Enge Begleitung und kurze Wartezeiten

«Bei uns verschwindet die betroffene Frau nicht einfach hinter einer Diagnose, sondern sie wird während ihrer gesamten Behandlung durch ihren ausgewählten Facharzt sowie einer speziell ausgebildeten Pflegefachfrau ‹Breast Care Nurse› begleitet», sagt Peter Dubsky, Leiter des Brustzentrums. Zudem sei es der klinik ein Anliegen, dass die Patientinnen jeweils schnell Termine erhielten und nicht lange warten müssten.

pd/zim

Qualitätslabel der Krebsliga Schweiz

red.Um das Label der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie zu erlangen, muss ein Brustzentrum 58 Qualitätskriterien erfüllen, darunter die Behandlung und Betreuung durch ein interdisziplinäres Team mit unterschiedlichen Facharzt-Disziplinen sowie der Psycho-Onkologie und Pflege. Zentral ist auch die Erfahrung des Teams: Mindestens 125 neue Brustkrebspatientinnen muss ein Brustzentrum jährlich betreuen. Weitere Kriterien betreffen das Arbeiten gemäss den aktuellen, von den Fachgesellschaften auf europäischer Ebene empfohlenen Leitlinien für Diagnostik und Therapie, die apparative Ausstattung, die Teilnahme an klinischen Studien sowie Information und Nachsorge der Patientinnen.

Sie konnten das Zertifikat entgegennehmen: Ilona Wagner, Breast Care Nurse, Peter Dubsky, Leiter Brustzentrum St. Anna und Dominik Utiger, Direktor Klinik St. Anna.

Sie konnten das Zertifikat entgegennehmen: Ilona Wagner, Breast Care Nurse, Peter Dubsky, Leiter Brustzentrum St. Anna und Dominik Utiger, Direktor Klinik St. Anna.