LUZERN: Bühnen verlagern sich ans Seebecken

Die Plätze der Altstadt werden am Luzerner Fest nicht mehr genutzt. Aus Kostengründen, wie die Organisatoren begründen.

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Am diesjährigen Luzerner Fest lässt das Publikum auf em Kapellplatz von der Band Trauffer mitreissen. (Bild: pd)

Am diesjährigen Luzerner Fest lässt das Publikum auf em Kapellplatz von der Band Trauffer mitreissen. (Bild: pd)

Was 1976 erstmals als «Luzerner Altstadtfest» durchgeführt wurde, wird im kommenden Jahr definitiv nicht mehr in der Luzerner Altstadt stattfinden: Die Schauplätze des Luzerner Fests, wie der Anlass seit 2009 heisst, werden im kommenden Jahr nur noch am Seebecken sein. Eine Ausnahme bildet der Kapellplatz, der weiterhin ein Festplatz bleibt. Das 7. Luzerner Fest verlagert sich nach Angaben des Organisationskomitees ins Gebiet Pavillon, Schweizerhofquai, Schwanenplatz, Bahnhofstrasse, Theaterplatz, Europaplatz und Inseli.

Gemeinnützger Ertrag rückläufig

Als Grund für die Verlagerung nennt OK-Präsident Oliver Furrer, dass die hohen Kosten im Bereich Infrastruktur optimiert werden sollen:  «Insbesondere die Infrastruktur auf den Plätzen der Altstadt ist sehr kostenintensiv und die Logistik ist eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass wir aufwendige Bauten erstellen, die dann nur einen Tag genutzt werden.

Das Augenmerk auf die Finanzen ist auch deshalb wichtig, weil das Luzerner Fest zum Ziel hat, Mittel für die Stiftung «Luzerner helfen Luzernern» zu sammeln. Das Fest konnte in den letzten Jahren zwar immer einen Betrag an die Stiftung überweisen, aber er war in der Tendenz rückläufig. Die Stiftung «Luzerner helfen Luzernern» überreichte dieses Jahr Checks im Wert von total rund 51'000 Franken an neun soziale Institutionen.

Teure Infrastruktur länger nutzen

Die teure Infrastruktur soll zudem länger genutzt werden. Dazu sollen einige Plätze bereits am Freitagabend von 18 bis maximal 24 Uhr bespielt. «Neben dem Pavillon sind der Kapellplatz, der Platz vor dem Zurgilgenhaus und der vordere Abschnitt der Bahnhofstrasse im Gespräch», sagt Oliver Furrer. An der inhaltlichen Konzeption soll sich am Luzerner Fest jedoch nichts ändern.

pd/cv

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Die Stadt im schmucken Blau-Weiss-Kleid. (Bild: pd)
Das Herz 2014. (Bild: pd)
Ein Fest für Klein und Gross. (Bild: pd)
Am Luzerner Fest sollen alle Musikrichtungen ihren Platz haben. (Bild: pd)
Am Luzerner Fest sollen alle Musikrichtungen ihren Platz haben. (Bild: pd)
Rondellen- bzw. Herzverkäufer kümmern sich um die Einnahmen für den guten Zweck. (Bild: pd)
Sommer , Musik, Stadtfest. Was will man mehr? (Bild: pd)
Regionale Bekenntnisse und Sonnenbrille müssen offenbar sein. (Bild: pd)
Alt Stadtrat und Stiftungsrat Urs W. Studer. (Bild: pd)
Viel Volk beim Bäckerzmorgen. (Bild: pd)
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Die Stadt im schmucken Blau-Weiss-Kleid. (Bild: pd)
Das Kulilnarische ist wie jedes Jahr zentral. (Bild: pd)
Die Bänke sind schon üppig besetzt. (Bild: pd)
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Stadtpräsident Stefan Roth bei der Check-Übergabe im Pavillon. (Bild: pd)
Erste Bands sorgen für gute Stimmung beim Luzerner Publikum. (Bild: pd)
Sitzen, die Musik geniessen und etwas schlürfen. Das Publikum geniesst die Stimmung auf dem Kapellplatz. (Bild: pd)
Beim Bäckerzmorgen fehlt nichts. (Bild: pd)
Erste Bands sorgen für gute Stimmung beim Luzerner Publikum. (Bild: pd)
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Das traditionelle Bäckerzmorgen ist auch heuer ein Renner. (Bild: pd)
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Die vielen Besucher spazieren über die gesperrte Seebrücke. (Bild: Pius Amrein  / Neue LZ)

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