Luzern buhlt um reiche Patienten aus dem Ausland

Ausländer sollen für Operationen und Gesundheits-Checks nach Luzern kommen. Im Visier: Russen, Araber und Asiaten.

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Das Luzerner Kantonsspital, die Hirslanden-Klinik St. Anna und das Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil (SPZ) gehen in die Offensive: Gemeinsam mit Luzern Tourismus und einigen Hotels im oberen Preissegment beackern sie mittels eines neu gegründeten Vereins den ausländischen Gesundheitsmarkt.

Unterstützung erhalten sie dabei von Kanton und Stadt Luzern sowie von der Wirtschaftsförderung Luzern: Diese leisten in den ersten drei Jahren eine Anschubfinanzierung von insgesamt 300 000 Franken. «Danach muss der Verein selbsttragend sein», so Dieter Baumgartner, Geschäftsführer des Vereins und Luzerner Chirurg.

Nach der Operation ins Hotel

Der Verein nennt sich «Lucerne Health – das Kompetenzzentrum für Health. Hospitality. Wellbeing.». Er arbeitet laut Baumgartner nicht gewinnorientiert und fungiert als zentrale Anlaufstelle für die verschiedenen Institutionen. Im Visier hat er Ausländer, die sich in einer der drei Kliniken operieren oder sich beispielsweise einem Gesundheits-Check unterziehen lassen wollen. Im optimalen Fall lassen sich die Patienten danach in einem der umliegenden Hotels auskurieren und unternehmen Einkaufstouren in Luzern.

Simone Hinnen

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.